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Neuigkeiten aus der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal, Solingen, Remscheid
Der europäische Schnellladeanbieter Fastned setzt den Ausbau des vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Deutschlandnetzes fort und realisiert über 120 Standorte entlang der Autobahnen und in den Regionen – darunter auch einen neuen Schnelllade-Standort in Wuppertal. Ziel des Deutschlandnetzes mit insgesamt rund 9.000 Ladepunkten an über 1.000 Standorten ist es, alle zehn Fahrminuten eine Schnelllademöglichkeit zu bieten und damit die Elektromobilität entscheidend voranzubringen.
Fastned sucht dafür aktiv die Zusammenarbeit mit engagierten Grundstückseigentümern, die an einer zukunftssicheren Nutzung ihrer Flächen interessiert sind. Unter den charakteristischen gelben Überdachungen können E-Autofahrer dank moderner Lade- und Batterietechnologie in etwa 15 Minuten Energie für rund 300 Kilometer Reichweite laden.
„Wir bieten langfristige Verträge und übernehmen Planung, Bau und Betrieb der Stationen – so schaffen wir einen echten Mehrwert für den Standort“, betont Mariele Buschmann, Expansion Managerin bei Fastned in Deutschland.
Grundstückseigentümer, die Teil dieser Entwicklung werden möchten, können sich unter Telefon 01522 5472230 (mariele.buschmann@fastned.de) direkt an das Expansionsteam von Fastned wenden.
Am 24. November findet in NRW wieder die Lange Nacht der Industrie statt. Bis zum 31. März erhalten Unternehmen bei der Anmeldung 20 Prozent Rabatt, bis Ende Mai zehn Prozent Rabatt. Der Vorteil einer Teilnahme: Unternehmen bekommen einen direkten und persönlichen Zugang zu jungen Talenten und können ihre Arbeitgebermarke stärken. Pro Tour kommen rund 50 bis 100 junge Besucher. Vor und nach der Veranstaltung erhöhen sie durch die Social Media-Aktivitäten und die Pressearbeit Ihre Sichtbarkeit. Die Pakete kosten zwischen 3.900 Euro für die einfache Teilnahme und 6.750 Euro mit zusätzlichen Services.
Fragen beantwortet Jürgen Henke unter Telefon 0171 5139979 oder j.henke@prima-events.de. Eine Anmeldung ist online möglich unterlangenachtderindustrie.de/registrierung
Speziell an Frauen in kleinen und mittleren Unternehmen wendet sich die digitale Fachkräftewoche von Competentia, des Kompetenzzentrums Frau und Beruf. Vom 17. bis 20. März haben zwölf Kompetenzzentren unter dem Titel Frauen.Stärken.KMU ein umfassendes Programm zusammengestellt – online, kostenlos, unverbindlich, jeweils um 9, 10.30, 13 und 14.30 Uhr. Am Dienstag geht es um Rekrutierung und Karriereförderung. Der Mittwoch ist einer familienorientierten Unternehmensführung gewidmet, der Donnerstag dem Diversitymanagement und am Freitag gibt es inspirierende Beispiele von Frauen als Unternehmerinnen.
Alle Details zum Programm stehen hier: https://competentia-mittlerer-niederrhein.de/6-digitale-fachkraeftewoche/
Das Unternehmen Divera 24/7 GmbH wurde bei der vergangenen Jahresabschlussveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal in den Räumlichkeiten der Bergischen Universität am Campus Freudenberg als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Geschäftsführer Sébastien Thommes erhielt den Preis aus den Händen der Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff.
Das Vohwinkeler Unternehmen bietet eine Software, die als App oder per Pager schnell sichtbar macht, welche Einsatzkräfte spontan verfügbar sind und wieviel Zeit sie zum Einsatzort benötigen. So kann die Einsatzleitung besser und zuverlässig planen. Personalknappheit kann so frühzeitig erkannt und durch zusätzliche Alarmierungen ausgeglichen werden.
Im Rahmen der Gefahrenabwehr kommen die digitalen Produkte des Betriebes Divera 24/7 im Bereich Alarmierungs- und Verfügbarkeitssysteme zum Einsatz und sorgen für eine reibungslose Kommunikation und Benachrichtigung der Einsatzkräfte. Das ausgezeichnete Unternehmen wurde von einer Jury ausgewählt, der Mitglieder der Stadtverwaltung, der Handwerkskammer, des Deutschen Feuerwehrverbandes sowie der Bergischen IHK angehörten.
Die Freiwillige Feuerwehr ist in Wuppertal fester Bestandteil der öffentlichen Gefahrenabwehr. Sie ist aufgeteilt in 14 Löschzüge und einen Zug für Umweltschutz. Gerade in den städtischen Randbereichen wäre der Schutz der Bevölkerung ohne die professionelle und schnelle, weil ortsnahe Einsatzbereitschaft durch die Freiwillige Feuerwehr kaum zu gewährleisten. In den Außenbezirken ist die Freiwillige Feuerwehr in den meisten Fällen als Erstes an der Einsatzstelle.
Wie leistungsfähig sind Politik und Verwaltung in Wuppertal, Solingen und Remscheid? Wo funktioniert Standortpolitik gut – und wo liegen aus Sicht der Wirtschaft noch Bremsklötze im System? Mit dem neuen Regionalradar, dem ersten Wirtschafts- und Effizienzmonitor für das Bergische Städtedreieck, will die IHK genau das deutlich machen. Mit grafisch aufbereiteten und teilweise interaktiven Kennzahlen, die unter der URL regional-radar.de seit heute online abrufbar sind.
„Standortqualität ist jetzt messbar. Denn unser Regionalradar macht mit Zahlen sichtbar, wie die drei Städte in zentralen wirtschaftsrelevanten Bereichen abschneiden. Es liefert damit erstmals eine faktenbasierte Grundlage, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bergischen Städtedreiecks zu stärken und weiterzuentwickeln“, so IHK-Präsident Henner Pasch. Bisher habe man zwar häufig über die Standortqualität diskutiert, aber ohne eine gemeinsame Datengrundlage zu haben. „So haben wir oft Einzelfälle statt des Gesamtbildes gesehen und Dinge auch unterschiedlich wahrgenommen“, verdeutlicht Pasch.
Das Regionalradar orientiert sich an der unternehmerischen Praxis. Erfolgreiche Unternehmen messen regelmäßig wichtige Kennzahlen und erkennen so Entwicklungen und Abweichungen. Mithilfe der Zahlen können sie gezielt nachsteuern. Aus Sicht von Pasch spricht deshalb viel dafür, auch Standortpolitik noch mehr nach Zahlen zu steuern. „Politik und Verwaltung gestalten Rahmenbedingungen und diese haben messbare Effekte“, so der IHK-Präsident. Das Regionalradar zeigt beispielsweise, dass die Laufzeit eines Bauantrags in Wuppertal durchschnittlich 406 Tage dauert, in Solingen 141 und in Remscheid 118 Tage. Auch die Krankheitstage in den drei Verwaltungen oder die Entwicklung der Personalzahlen werden durch objektive Zahlen transparent und vergleichbar.
Die Zahlen im Regionalradar legen die Stärken und Schwächen der drei bergischen Großstädte offen und machen diese vergleichbar - untereinander und teilweise mit den entsprechenden Entwicklungen in Bund und Land. Sie werden kontinuierlich aktualisiert und durch weitere Kennzahlen ergänzt. Damit können nicht nur Muster erkannt, sondern künftig auch Fortschritte oder Rückschläge aufgezeigt werden. „Die Zahlen liefern damit die Basis für bessere Entscheidungen durch die Verantwortlichen in Wuppertal, Solingen und Remscheid. Unser Regionalradar soll aber ein Instrument für alle sein: für Politik und Verwaltung, aber auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Denn Steuerung beginnt mit Transparenz“, so der IHK-Präsident abschließend.
Bereits zum zweiten Mal veranstaltet die Kunsthistorikerin und Business Coach Ulrike Lehmann einen Talk zu Kreativität mit Künstlern und Unternehmen. Am 27. Oktober fand die Auftaktveranstaltung bei Ubisoft in Düsseldorf statt. Die zweite Ausgabe führt sie am Dienstag, 24. März, um 19 Uhr zu Barthels-Feldhoff, Brändströmstraße 9-11 in Wuppertal.
„Wir befinden uns im größten Wandel aller Zeiten. Um den Herausforderungen gewachsen zu sein, ist Kreativität eines der wichtigsten Soft-Skills. Doch wie geht Kreativität? Tatsache ist: Kreativität kann man lernen. Und das geht mit Kunst und Künstlern am besten“, so Lehmann.
In einer Art Talkshow kommen Künstler zu Wort, um über ihre Kreativität sprechen, über ihre Herangehensweise, Hindernisse, Fehler und Zufälle. Sie zeigen, wie resilient sie sind, und was Mitarbeiter von ihnen lernen können. Wie man sein Mindset ändern kann, Fragen stellt und Mut, Offenheit, Neugier leben kann. Mit dabei sind Christoph Rickerl, Geschäftsführer von Barthels-Feldhoff (Begrüßung), Jaana Caspary, Bildende Künstlerin, Christian von Grumbkow, Bildender Künstler, Thomas Braus, Intendant des Schauspiel Wuppertal, und Dr. Uta Atzpodien, Freie Dramaturgin. Die Veranstaltung wird organisiert und moderiert von Dr. Ulrike Lehmann. Der Eintritt kostet 17 Euro inklusive Getränke und Snacks.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: http://bit.ly/4btcAU3
Die ehemalige Spinnerei Hardt, Pocorny & Co. (HPC) in Radevormwald-Dahlhausen ist das diesjährige Objekt für den Urban Mining Student Award 2025/26 der Bergischen Universität Wuppertal/Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen. Unter Leitung von Prof. Annette Hillebrandt werden Visionen für eine nachhaltige Umnutzung des historischen Fabrikareals gesucht.
Das Motto lautet „Stoff.Wechsel: Handwerk.Stadt – Die neue Tuchfabrik“. Bisher haben sich 200 Masterstudierende angemeldet. Sie sollen auf dem Areal kreislaufgerecht generationenübergreifendes Wohnen, Gewerbe und eine Ausbildungsstelle planen. Es geht um Ressourcenschonung, städtische Nachverdichtung und soziale Durchmischung. Die Renaissance Immobilien & Beteiligungen AG stellt nicht nur das Gelände zur Verfügung, sondern auch die Preise.
Die Wirtschaftsjunioren Wuppertal haben am Sonntag, 1. Februar, mit rund 100 Gästen ihren bislang größten Neujahrsempfang im Rossini der Historischen Stadthalle Wuppertal gefeiert. Der neue Rekord an Anmeldungen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Netzwerks junger Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte in der Region.
„Austausch heißt, unbekannte Perspektiven kennenzulernen“, betonte Tim Ahlrichs, der neue Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Wuppertal, in seiner Begrüßungsrede. Ahlrichs kündigte für 2026 einen verstärkten Fokus auf die produzierende Wirtschaft an: „Wir wollen in die Betriebe unserer Region schauen: Womit haben sie zu kämpfen? Was läuft gut? Was läuft nicht gut?“ Als erstes Highlight nannte er den Jour Fixe am 26. Februar in Policks Backstube.
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff würdigte in ihrer Festrede die konstruktive Rolle der Wirtschaftsjunioren: „Diese intensive Beziehungspflege und Ihr stets konstruktiver Input sind für die Stadt sehr wertvoll!“ Sie stellte den Wuppertal-Plan vor, der die Stadtentwicklung für die nächsten zehn bis 15 Jahre strategisch ausrichten soll. Dabei stellte sie die zentrale Frage: „Wie begeistern wir mit Wuppertal?“ Scherff kündigte an, die Wirtschaftsförderung zu stärken und proaktiv auf Unternehmen zuzugehen: „Wir wollen ein Prinzip à la ‚one face to the customer‘ etablieren und auf ein interdisziplinäres Team setzen.“
Die wirtschaftlichen Herausforderungen thematisierte die Oberbürgermeisterin offen: Laut IHK-Konjunkturumfrage befürchtet jedes vierte bergische Unternehmen eine Verschlechterung der Geschäftslage. Gleichzeitig sieht sie Chancen durch Digitalisierung, Bildungsinvestitionen und die verstärkte Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck.
Theresa Hitzemann, stellvertretende Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren NRW, griff das Motto des vergangenen Jahres auf: „Next – Aufbruch in die Zukunft bedeutet nicht, Bewährtes über Bord zu werfen. Es bedeutet, weiterzudenken, Entscheidungen zu treffen und dort ins Handeln zu kommen, wo Entwicklung notwendig ist.“ Sie betonte die beiden Schwerpunktthemen 2026: Sichtbarkeit der Wirtschaftsjunioren und Unternehmensnachfolge. Mit dem Satz „Mut ist ansteckend“ machte sie deutlich, dass die Wirtschaftsjunioren praktische Führungskompetenz vermitteln wollen.
Zu den Ehrengästen zählten neben Oberbürgermeisterin Miriam Scherff unter anderem Henner Pasch (Präsident der Bergischen IHK), Michael Wenge (Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK), Bürgermeisterin Dagmar Liste-Frinker sowie zahlreiche Vertreter aus Landtag, Stadtrat und Wirtschaft der Region.
In einer feierlichen Veranstaltung im Plenarsaal der Bergischen Industrie- und Handelskammer wurden Anfang Februar 76 Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung für ihre erfolgreich bestandenen Prüfungen geehrt. IHK-Vizepräsidentin Katrin Becker überreichte die Meisterbriefe und Urkunden und gratulierte den Fachkräften zu ihrer herausragenden Leistung.
Geehrt wurden:
- zwei Geprüfte Bilanzbuchhalterinnen – Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung,
- 18 Geprüfte Technische Betriebswirtinnen und Betriebswirte,
- 9 Geprüfte Industriemeister/innen in der Fachrichtung Elektrotechnik,
- 15 Geprüfte Industriemeister in der Fachrichtung Metall,
- 20 Geprüfte Fachwirtinnen und Fachwirte für Personenverkehr und Mobilität,
- 12 Handelsfachwirtinnen und -fachwirte.
In ihrer Ansprache würdigte Katrin Becker das Engagement der 16 Absolventinnen und 60 Absolventen, die die anspruchsvolle Weiterqualifizierung neben Beruf und Alltag erfolgreich gemeistert haben. Sie betonte, dass der heutige Abschluss nicht nur Fachwissen dokumentiert, sondern auch fachliche, methodische und soziale Kompetenzen. „Durch die Weiterbildung haben Sie gelernt, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, praxisnah umzusetzen und aktiv Verantwortung zu übernehmen – sowohl für Ihre eigene berufliche Entwicklung als auch für Ihre Unternehmen und die Gesellschaft“, so Becker.
Die Vizepräsidentin betonte auch die Unterstützung durch Familie, Freunde, Dozentinnen und Dozenten sowie die Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden für die Prüfungen freigestellt hatten. Ebenso dankte Becker den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, die die Qualität der IHK-Abschlüsse gewährleisten und mit ihrem Engagement den Fach- und Führungskräftenachwuchs fördern.
Die Wirtschaftsjunioren Wuppertal haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 20. Januar im tec.nicum der Firma Schmersal einen neuen Vorstand gewählt. Tim Ahlrichs (30) übernimmt als Kreissprecher den Vorsitz und führt damit die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Gottfried Engendahl fort, der als Immediate Past President weiterhin im Vorstand tätig bleibt.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Tim Ahlrichs (Kreissprecher), Yvon Junior Wilson Westhoff (stellvertretender Kreissprecher), Gottfried Engendahl (Immediate Past President) und Jonathan Rossbach (viertes Vorstandsmitglied). Oliver Kaufhold, Referent in der Hauptgeschäftsführung der Bergischen IHK, bleibt weiterhin Geschäftsführer des Vereins. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Sebastian Kremer, Adrian Renker und Janus Fenske.
Der scheidende Kreissprecher Gottfried Engendahl blickte in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Als Vorstand haben wir viel erreicht und konnten den Verein noch einmal stärker in der Stadt verankern. Wir sind froh, dass wir mit einem neuen Vorstandsteam an diese Arbeit anknüpfen können.“
Tim Ahlrichs, Key-Account-Manager bei der Schubert Tacke GmbH & Co. KG, stellte seine Pläne für das kommende Jahr vor: „Die junge Wirtschaft im Bergischen Dreieck lebt von Austausch, Engagement und Mut zur Gestaltung. 2026 freue ich mich darauf, diese als Vorstandsvorsitzender zu vertreten und ein Jahr voller Veranstaltungen, Begegnungen, Impulse und Herausforderungen zu gestalten.“
Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Fortführung der erfolgreichen Arbeit seines Vorgängers: „Die Projektarbeit und enge Vernetzung mit der Stadtverwaltung wurden hervorragend umgesetzt. Auf diesem starken Fundament wollen wir aufbauen.“
Das Highlight des kommenden Jahres steht bereits fest: Die Landeskonferenz (LaKo26) der Wirtschaftsjunioren wird vom 8. Bis 10. Mai 2026 im Bergischen Städtedreieck stattfinden. „Damit gelingt es dem Kreis, zahlreiche Entscheiderinnen und Entscheider sowie junge Führungskräfte aus ganz NRW in die Region zu bringen. Mit der Landeskonferenz rücken wir Wuppertal, Solingen und Remscheid in den Fokus des landesweiten Netzwerks. Wir möchten zeigen, wie viel Potenzial in unserem Standort steckt“, betonte Ahlrichs.
Neben diesem Großereignis werden etablierte Formate wie der Bergische Unternehmerabend, der intensive Dialog mit Politik und Verwaltung sowie der gezielte Austausch mit den produzierenden Betrieben weiterhin den Kern der Vorstandsarbeit bilden, um der jungen Wirtschaft nachhaltig Gehör zu verschaffen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung hielten neben Gottfried Engendahl auch Henner Pasch, Präsident der Bergischen IHK, und Philipp Frahmke, frisch gewählter Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren NRW, Reden und forderten zu mehr Austausch innerhalb der Gesellschaft und mit der Kommunalpolitik sowie zu mehr Mut zum Machen auf.
Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Thomas Grigutsch, Senator und Landesgeschäftsführer der Wirtschaftsjunioren NRW, Gastgeber Philip Schmersal, Constanze Compes, Ehrenmitglied und Trägerin der goldenen Juniorennadel der Wirtschaftsjunioren, sowie viele langjährige Fördermitglieder, Mitglieder und Interessenten der Wirtschaftsjunioren Wuppertal.
Ende Januar haben die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Solingen einen neuen Vorstand gewählt. Zur neuen Kreissprecherin wurde Caroline Hehl (Hehl Galvanotronic GmbH & Co. KG) gewählt, neuer stellvertretender Kreissprecher wurde Paul Idelberger (Elanco Deutschland GmbH). Der bisherige Kreissprecher Paul Sommer (Stadt-Sparkasse Solingen) verstärkt als Past President den Vorstand ebenso wie die Kassenwartin Christina Groß (Kissel Immobilienverwaltung GmbH). David Viehweger schied turnusgemäß aus dem Vorstand aus und wurde für sein hohes Engagement im Verein gelobt. Die Geschäftsführung liegt weiterhin bei Sebastian Holthus von der Bergischen IHK.
Hehl bedankte sich für das in sie gesetzte Vertrauen und betonte in ihrer Vorschau auf 2026, an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Alle sozialen Projekte wie WJ Zöppi for Kids und Kauf-eins-mehr werden in diesem Jahr fortgeführt. Auch an den Schulen werden sich die Wirtschaftsjunioren gewohnt stark engagieren, wenn es um die Vorbereitung der Schüler auf die Berufswelt geht.
Darüber hinaus soll der Austausch mit dem Oberbürgermeister, der Wirtschaftsförderung und der Stadtverwaltung weiter gestärkt und ausgebaut werden. „Wenn jedes Mitglied ein bisschen Energie gibt, haben wir gemeinsam eine große Power, um Themen voranzutreiben“, so Hehl. Die Energie möchte sie nutzen, um gemeinsam für ihr Netzwerk, die Gesellschaft und unsere Stadt einen Mehrwert zu schaffen.
Highlight des anstehenden Juniorenjahres wird dabei zweifelsfrei die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Nordrhein-Westfalen, die die Solinger Wirtschaftsjunioren zusammen mit den beiden Nachbarkreisen aus Wuppertal und Remscheid im Mai ausrichten. „Wir unterstreichen damit einmal mehr die Zusammenarbeit im Bergischen über die Kommunalgrenzen hinaus“, so Hehl.
Der scheidende Sommer blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück: „Ich konnte die Akzente setzen, die ich setzen wollte“, sagte er in seinem Rückblick. Neben den zahlreichen sozialen Projekten haben sich die WiJus 2025 vor allem mit ihrem Obus Talk und dem Kommunal-Pitch in Kooperation mit der Bergischen IHK und Solingen Business mit gleich zwei Diskussionsformaten im Oberbürgermeisterwahlkampf positioniert. Die Mitgliederversammlung wurde noch ergänzt durch Grußworte von Henner Pasch, Präsident der Bergischen IHK und Fördermitglied der WJ Solingen, und dem Oberbürgermeister Daniel Flemm. Beide riefen die Versammelten auf, mutig zu sein und sich einzubringen.
Die Wirtschaftsjunioren Remscheid haben Julian Klever von der Signal Iduna Gruppe zum Sprecher 2026 gewählt. Marius Melchers von der Firma Picard und Birkenstock GmbH & Co. KG tritt nun in die Position des 2. Vorsitzenden ein, während Sabine Winter von der Stadtsparkasse Remscheid den Posten der 3. Vorsitzenden übernimmt. Das Amt des Geschäftsführers der Wirtschaftsjunioren Remscheid wird unverändert von Maximilian Kirchhoff ausgeführt.
Ein besonderes Highlight ist das 75-jährige Jubiläum der Wirtschaftsjunioren Remscheid, das Mitte Juni gebührend in der Klosterkirche Lennep gefeiert wird. Darüber hinaus wird die Bergische Landeskonferenz, die gemeinsam von allen drei bergischen Juniorenkreisen ausgerichtet wird, ein zentrales Ereignis darstellen. Auch das alle zwei Jahre stattfindende und sehr beliebte Projekt „Wirtschaft erleben“ wird als Tag der offenen Tür der Remscheider Wirtschaft, bei dem Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen regionaler Unternehmen zu werfen können, wieder stattfinden.
Wichtig wird ebenfalls die Wiederholung von „Nachhaltigkeit erleben“. Vom 27. bis 31. Juli, also in der zweiten Woche der Sommerferien, erhalten Azubis und Schüler aus dem Bergischen erneut die Möglichkeit, das Thema Nachhaltigkeit in der Region hautnah und in besonderen Facetten zu erleben. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ende Januar war das Team der Bergischen IHK – Sabrina Hager, Sebastian Sakrausky und Carmen Bartl-Zorn – auf der Ausbildungs- und Studienmesse in der Alten Schlossfabrik in Solingen vertreten. Die Veranstaltung stieß auf sehr großes Interesse: Rund 800 Besucherinnen und Besucher, darunter zahlreiche Eltern, nutzten die Gelegenheit, sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Region zu informieren.
Besonders hervorzuheben war die sehr gute Vorbereitung der Jugendlichen. Viele kamen bereits mit klaren Vorstellungen, gezielten Fragen und Informationswünschen zu Ausbildungsberufen und dualen Studienangeboten. Dies ermöglichte intensive Gespräche und einen praxisnahen Austausch, der sowohl für die Interessierten als auch für die Beraterinnen und Berater der IHK wertvoll war.
Im Verlauf der Messe führte das IHK-Team über 100 Beratungsgespräche. Thematisch standen insbesondere Fragen zu freien Ausbildungsstellen, Zugangsvoraussetzungen für duale Studiengänge, Bewerbungsvoraussetzungen sowie berufliche Perspektiven im Vordergrund. Die Fachkräfte der IHK konnten so gezielt Informationen weitergeben, Orientierungshilfe leisten und den Besucherinnen und Besuchern konkrete Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte aufzeigen.
Die Veranstaltung verdeutlichte erneut die zentrale Bedeutung von Messen dieser Art für die Fachkräftesicherung in der Region. Sie bieten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern nicht nur umfassende Informationen, sondern auch direkten Kontakt zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der regionalen Wirtschaft. Die Bergische IHK nutzt die Messe gezielt, um jungen Menschen die Vielfalt der Ausbildungsangebote vorzustellen und ihnen Hilfestellungen für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben zu geben.
Dipl.-Ing. Peter Priggert ist seit 2002 als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baugrund und Gründungen tätig und hat seitdem zahlreiche Gutachten für Landgerichte, Versicherungen, öffentliche Institutionen und Privatpersonen oder Firmen in ganz Deutschland erstellt. Von 1989 bis 2025 war er zudem mehr als 36 Jahre lang zertifizierter Projektleiter und Bereichsleiter im Bochumer Ingenieurbüro CDM Smith.
Seit Oktober 2025 befindet sich Peter Priggert in der passiven Altersteilzeit, er bleibt aber dem Sachverständigenwesen weiterhin als freiberuflicher Ingenieur treu.
Sein Büro verlegt Peter Priggert jedoch jetzt nach Wuppertal. Sein Sachgebiet umfasst fast alle Belange der Geotechnik einschließlich der baugrundungstechnisch bedingten Schadensfälle, Grundwasserfragen, Baugrundgutachten, aber auch Spezialtiefbau wie beispielsweise Rohrvortriebe oder Düsenstrahlverfahren.
Fast zwei Drittel der Unternehmen würden es begrüßen, wenn es künftig nur noch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit statt einer täglichen geben würde. Sie erhoffen sich von flexibleren Arbeitszeiten vor allem, dass Auftragsspitzen effektiver abgefangen und Kundenanforderungen besser erfüllt werden können. Das ergab eine aktuelle Blitzumfrage der Bergischen IHK zu den Themen Teilzeitarbeit und Arbeitszeitflexibilisierung, an der sich 320 Unternehmen beteiligt haben.
Der Rechtsanspruch auf Teilzeit, der gerade in Politik und Medien stark diskutiert wird, wird differenziert gesehen: 40 Prozent halten ihn für sinnvoll, 30 Prozent wollen ihn zumindest einschränken und 21 Prozent ganz abschaffen. Von einer Abschaffung oder Einschränkung erhoffen sich die Unternehmen vor allem bessere Planbarkeit (31 Prozent) und mehr Arbeitsvolumen (20 Prozent). Die Umfrage zeigt aber auch, dass die aktuelle politische Diskussion über Teilzeitarbeit an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbeigeht. Denn auf die Frage, welche Maßnahmen aus ihrer Sicht zur Fachkräftesicherung wichtig sind, nennen nur drei Prozent die Einschränkung von Teilzeit. Viel wichtiger sind aus Sicht der regionalen Wirtschaft eine bessere Kinderbetreuung (25 Prozent), steuerliche Anreize für Mehrarbeit (24 Prozent) und flexiblere Arbeitszeitregelungen (19 Prozent). Außerdem fordern die Unternehmen eine Reform des Steuerrechts, eine Begrenzung des Anstiegs der Lohnnebenkosten und endlich weniger Bürokratie.
Die Teilzeitquoten bei den Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, sind sehr unterschiedlich. Bei über der Hälfte beträgt die Teilzeitquote unter 10 Prozent, bei einem Viertel beträgt sie zwischen 10 und 30 Prozent und bei einem weiteren Viertel über 30 Prozent.
An der Umfrage haben sich circa 320 Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck beteiligt. Davon kommt die Hälfte aus dem Dienstleistungssektor, knapp ein Viertel sind Industriebetriebe und etwa ein Fünftel gehört dem Groß- oder Einzelhandel an. Die Umfrage wurde zwischen dem 2. und 5. Februar durchgeführt.
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