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Neuigkeiten aus der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal, Solingen, Remscheid
Wenn Engagement auf widrige Bedingungen trifft, zeigt sich wahre Überzeugung: Trotz kalten Wetters und Regens haben mehr als 50 Helferinnen und Helfer an der zweiten Baumpflanzaktion der Wirtschaftsjunioren Wuppertal (WJW) im Ronsdorfer Forst teilgenommen. Gemeinsam mit dem Team Talbuddeln von Zukunft und Natur e.V. und unter fachlicher Anleitung des Forstamts der Stadt Wuppertal pflanzten die Freiwilligen innerhalb von drei Stunden etwa 700 junge Esskastanien und Linden.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung damit deutlich gestiegen: 2025 hatten rund 35 Helferinnen und Helfer die erste Pflanzaktion unterstützt. „Dass in diesem Jahr trotz deutlich schlechterer Witterung über 50 Menschen dabei waren, freut uns besonders und zeigt, wie wichtig vielen Menschen in Wuppertal aktiver Klimaschutz ist“, erklärt Malte Reiter, Leiter des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der Wirtschaftsjunioren Wuppertal.
Claudia Tust-Follmann, Vorständin von Zukunft und Natur e.V. und Koordinatorin des Teams Talbuddeln, betont die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements: „Die Menschen wollen Verantwortung übernehmen und aktiv Veränderungen vorantreiben. Angesichts der Klimakrise und des Artensterbens können wir solche Aufgaben nur gemeinsam meistern.“ Der Wert von Aufforstungsprojekten sei enorm: „Wälder sind natürliche Klimaschützer. Sie binden CO2, regulieren den Wasserhaushalt und bieten vielen Arten Lebensraum – heute mehr denn je notwendig.“
Ein besonderes Zeichen setzte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, die selbst zur Baumpflanzaktion in den Ronsdorfer Forst kam und mit anpackte. Begleitet wurde sie von Annette Berendes, Ressortleiterin für Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal, Vanessa Warwick, Fachreferentin im Ressort Grünflächen und Forsten, sowie Sebastian Rabe, Abteilungsleiter Forsten/Waldbewirtschaftung, und weiteren Mitarbeitenden der Forstverwaltung, die die Helferinnen und Helfer anleiteten.
Oberbürgermeisterin Scherff unterstreicht die Relevanz solcher Projekte: „Wir Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen – zunehmende Hitzeperioden, Trockenheit oder Starkregenereignisse waren auch bei uns in Wuppertal in den vergangenen Jahren deutlich spürbar.“ Umso wichtiger seien Projekte wie diese Baumpflanzaktion, die Klimaanpassung, Bürgerengagement und Naturschutz miteinander verbinden. „Beim Klimaschutz und bei der Klimaanpassung geht es in Wuppertal steil bergauf.“
Ihr Unternehmen bietet Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die Klima, Umwelt und Ressourcen schützen, und überzeugt damit wirtschaftlich erfolgreich am Markt? Dann zeigen Sie Ihre Leistungen der Öffentlichkeit und bewerben Sie sich bis zum 30. Juni 2026 um den Umweltwirtschaftspreis NRW 2026.
Unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ loben das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW BANK daher in diesem Jahr bereits zum vierten Mal den Umweltwirtschaftspreis NRW aus. Der Wettbewerb ist eine Maßnahme im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie Nordrhein-Westfalens. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen setzt Nordrhein-Westfalen auf Zukunftstechnologien, die Wertschöpfung, Klima- und Umweltschutz gleichermaßen stärken.
Die drei Gewinnerinnen oder Gewinner dürfen sich über Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro freuen. Zudem profitieren alle zehn nominierten Unternehmen von mehr Sichtbarkeit für ihre innovativen Geschäftsideen durch Presseberichterstattungen, Bild- und Filmaufnahmen sowie eine hervorragende Vernetzung mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Alle Informationen zum Wettbewerb, zu den Teilnahmebedingungen sowie zur Online-Bewerbung finden Sie auf: www.umweltwirtschaftspreis.nrw.
Vera Bökenbrink, Daniela Höhmann und Dagmar Hertle – das sind die diesjährigen Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Women and Work 26“. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck ehrte die drei Frauen bei einem großen Empfang in der Historischen Stadthalle Wuppertal, gemeinsam mit den drei Bergischen Oberbürgermeistern.
Bereits zum zwölften Mal hatte das Kompetenzzentrum Frau und Beruf engagierte Unternehmerinnen und Frauen in Führung aufgerufen, sich für eine von drei Kategorien zu bewerben. Die hohe Resonanz auf den Wettbewerb und die Vielzahl an preiswürdigen Bewerberinnen machte es für die Jury auch in diesem Jahr wieder nicht einfach. Gefeiert wurden am Ende diese drei Frauen:
1. Vera Bökenbrink, Geschäftsführerin der Stahlwille Eduard Wille GmbH & Co. KG gewann in der Kategorie „Vorbildhafte Unternehmerin“. Die Jury erkannte nicht nur den Werdegang von Vera Bökenbrink an, die zielstrebig auf eine Führungsposition hingearbeitet hat und in dieser sehr erfolgreich ist, sondern würdigte mit ihrer Wahl auch Bökenbrinks Engagement für Soziales und Nachhaltigkeit. So setzt sie sich sehr für Diversität und Vereinbarkeit ein, stärkt als Mentorin junge Führungskräfte und legt mit einem neuen Umweltmanagementsystem in ihrem Unternehmen einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit.
2. Daniela Höhmann, Herausgeberin, Chefredakteurin und Gestalterin des Magazins „die beste Zeit“. Nach fast 30 Jahren Selbstständigkeit im Kreativbereich erlebte Höhmann einen Bruch: Die hohe Arbeitsbelastung und die gleichzeitige Pflege ihrer Eltern führten zu einem Burnout. Aus dieser Phase heraus entschied sie sich für einen Neuanfang und übernahm das kleine, eher unbekannte Kulturmagazin „die beste Zeit“, das sie mittlerweile als feste Größe in der Kulturlandschaft etabliert hat. Die Jury wählt sie daher zur Gewinnerin der Kategorie „Kreative Lösungen zur eigenen Existenzsicherung“.
3. Dagmar Hertle, Gründungsmitglied der Wupperfrauen und seit mehr als 30 Jahren beruflich engagiert für Frauengesundheitsforschung. Ihr Engagement für die Sichtbarkeit und die Leistung von Frauen sowohl im Alltag als auch in der Medizin zieht sich wie ein roter Faden durch Dagmar Hertles Leben. Ihre Leistungen sind von nationaler Tragweite, aber auch im Lokalen spürbar und dies bewog die Jury dazu, sie für die Kategorie „Leitung eines nachhaltigen Projekts für Frauen“ auszuzeichnen. Die Jury würdigte damit das berufliche und private Engagement der 62-Jährigen, die Themen setzt, Bewusstsein schafft und unzählige Projekte anstößt.
125 Jahre
Angermund GmbH & Co. KG, Gräfrather Str. 31, 42329 Wuppertal
Der Bergisches Land Tourismus Marketing e. V. (BLTM) hat erstmals ein Netzwerktreffen für seine Mitglieder veranstaltet. In der Historischen Stadthalle Wuppertal kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und Kultur zusammen, um sich persönlich auszutauschen und die Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck zu stärken. Bislang begegnen sich die Mitglieder vor allem im Rahmen der Mitgliederversammlungen. Mit dem neuen Veranstaltungsformat setzt der BLTM bewusst einen anderen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt stehen das Kennenlernen, der persönliche Austausch und die Möglichkeit, voneinander zu lernen.
Der BLTM zählt aktuell 72 Mitglieder aus Remscheid, Solingen und Wuppertal. Ziel des Vereins ist es, die Region stärker als touristisches Ziel zu positionieren und mehr Gäste sowohl für Tagesausflüge als auch für Übernachtungen zu gewinnen. „Wir wollten ein Format schaffen, das stärker auf die persönliche Ebene setzt“, sagt BLTM-Geschäftsführerin Anne Gebuhr. „Das erste Netzwerktreffen hat gezeigt, wie groß der Wunsch nach Austausch, neuen Kontakten und gemeinsamen Ideen ist.“
Auch Vertreterinnen und Vertreter der Branche waren vor Ort, darunter der Dehoga: „Ich halte Netzwerktreffen generell für sehr wichtig. Gerade wenn die Akteure erstmals zusammenkommen, entsteht echter Austausch. Wenn Menschen sich persönlich kennenlernen, werden Wege kürzer, Ideen lassen sich besserteilen – und daraus entstehen Kreativität, bessere Zusammenarbeit und am Ende etwas, das für alle gut ist“, sagt Isa Fiedler vom Dehoga.
Auch die Gastgeberinnen der Veranstaltung ziehen ein positives Fazit: „Wir freuen uns sehr, dass das erste Netzwerktreffen hier in der Historischen Stadthalle Wuppertal stattgefunden hat und wir Gastgeber sein durften. Für uns ist es etwas Besonderes, dieses neue Format zum Auftakt begleiten zu dürfen“, sagt Carola Ellinghaus von der Historischen Stadthalle Wuppertal
Wie schaffen es Führungskräfte heute, Empathie und Effizienz in Einklang zu bringen, ohne dass Vertrauen oder Ergebnisse auf der Strecke bleiben? Darum geht es beim nächsten Coffee and Connect der TAW am 16. April in Wuppertal unter dem Motto „Führung zwischen Empathie und Effizienz: Von der Hierarchie zur Verantwortungskultur“. Die Weiterbildungsakademie lädt HR-Verantwortliche, Personalentwickler und Führungskräfte ein, praxisnah zu erfahren, wie Organisationen den Wandel von klassischen Hierarchien hin zu einer echten Verantwortungskultur gestalten.
„Moderne Führung bedeutet, Verantwortung zu übertragen, statt Anweisungen zu geben. Wer Räume für Fragen, Austausch und Mitgestaltung schafft, stärkt Vertrauen und Leistung gleichermaßen“, betont Ulrike Ligges, Produktmanagerin bei der TAW. Thomas Lorenz, ebenfalls Produktmanager bei der TAW, ergänzt: „Das Event bietet eine hervorragende Gelegenheit, Führungskräfte zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Impulse für den eigenen Führungsalltag mitzunehmen.“
In einem interaktiven Vortrag zeigt Susanne Liedtke, Führungskräftecoachin, wie widersprüchliche Erwartungen im Führungsalltag gemanagt und Vertrauen aufgebaut wird. Benjamin Trapp, HR-Teamleiter bei Stahlwille, gibt Einblicke in den Kulturwandel seines Unternehmens, stellt zentrale Bausteine der Transformation vor und zeigt, wie Verantwortungskultur konkret gelebt wird. Michael Backes, Führungskräftetrainer und Moderator, gestaltet den Tag interaktiv, verbindet Impulse mit Praxis und schafft Raum für Austausch.
taw.de/events/coffee-connect-hr
Im Erdgeschoss der Junior Uni Wuppertal ist ein neuer Kursraum entstanden, der die Kunst in den Mittelpunkt stellt. Im neu eröffneten Wupperatelier finden Nachwuchskünstlerinnen und -künstler ab sofort alles, was das kreative Herz begehrt. Der speziell ausgestattete Kunstraum wird ab dem kommenden Sommersemester für Kurse genutzt. Ermöglicht wurde die Umsetzung durch eine Förderung der Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (EDE).
Mit dem neuen Atelier schafft die Junior Uni erstmals einen eigenen Raum ausschließlich für künstlerische und kulturelle Bildungsangebote. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis zwanzig Jahren einen inspirierenden Lernort zu bieten, an dem sie sich kreativ ausdrücken, experimentieren und gemeinsam arbeiten können – unabhängig von ihrem sozialen oder familiären Hintergrund.
Die Junior Uni-Studierenden waren in die Umgestaltung des Raumes einbezogen und durften sich an einer der Atelierwände künstlerisch ausdrücken. Entstanden ist eine farbenfrohe Wand, die prägende Motive der Stadt aufgreift: Zu sehen sind unter anderem die Schwebebahn, die Wupper, die Junior Uni selbst sowie zahlreiche Tiere und Pflanzen.
„Kulturelle Bildung eröffnet Kindern und Jugendlichen wichtige Zugänge zu Selbstwahrnehmung, Ausdruck und gesellschaftlicher Teilhabe. Mit dem Kunstatelier unterstützen wir einen Lernraum, der genau diese Potenziale stärkt und jungen Menschen vielfältige kreative Erfahrungen ermöglicht“, sagt Jennifer Träptau, Nachhaltigkeitsbeauftragte der EDE-Gruppe. Sie war mit sechs Kindern und Erzieherinnen aus der EDE-Kindertagesstätte „Die EDEfanten“ ins Wupperatelier gekommen, die das neue Atelier mit Junior Uni-Dozentin Philine Halstenbach gebührend einweihten.
Der Remscheider Werkzeughersteller Gustav Klauke GmbH unterstützt den BZI Kompetenzcampus Technik und Wirtschaft Bergisches Land mit einer Sachspende im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Übergeben wurden jetzt fünf Koffer mit elektro-hydraulischen Pressen und 25 professionelle Zangensets für die technisch-praktische Ausbildung. Die hochwertigen Werkzeuge kommen ab sofort dort zum Einsatz, wo Präzision, Sicherheit und Routine von Anfang an entscheidend sind.
Der BZI Kompetenzcampus Remscheid zählt zu den zentralen Bildungsstätten für die überbetriebliche Ausbildung in den Bereichen Metall- und Elektrotechnik in der Region. Hier werden Auszubildende praxisnah auf die Anforderungen der Industrie vorbereitet. „Wir lernen, mit dem richtigen Werkzeug umzugehen. Das erleichtert uns den Arbeitsalltag“, hebt Alexa Helmer, Teilnehmerin an der Stufenausbildung zur Brandmeisterin, die Wichtigkeit der Spende hervor und fügt hinzu: „Gerade in der Praxis merkt man sofort den Unterschied.“
Auch BZI-Betriebsleiter Marc Kalbitz betont die Bedeutung der Unterstützung: „Moderne Technik für moderne Lehrgänge ist unser Selbstverständnis. Das macht auch diese Spende möglich. Unsere Azubis und die Teilnehmenden an unseren Weiterbildungsangeboten arbeiten mit Werkzeugen, wie sie auch in den Betrieben eingesetzt werden.“
Rund 75 Unternehmerinnen und Frauen mit Führungsverantwortung haben am jüngsten Treffen der Bergischen Business Women IHK teilgenommen. In den Räumlichkeiten bei Ebbtron in Solingen haben sie gemeinsam den Blick nach vorne gerichtet.
Oliver Breucker, Geschäftsführer der Roover GmbH und KI- & Metaverse-Experte, hat sie auf eine beeindruckende Reise durch die Technologien von morgen mitgenommen: Von Künstlicher Intelligenz über Augmented & Virtual Reality, humanoide Roboter bis hin zu digitalen Zwillingen – er hat gezeigt, wie vielfältig die digitale Transformation bereits heute ist. In einer Live-Demo wurde dann greifbar, wie KI-Tools unseren Arbeitsalltag ganz konkret entlasten und sogar ganze Unternehmensstrategien erstellen können. Theorie trifft Praxis. Anschließend berichtete Martina Lauterjung, zertifizierte KI-Expertin und Mitglied des Netzwerks, aus ihrer täglichen Begleitarbeit mit Unternehmen: Wie gelingt eine durchdachte KI-Einführung? Und welche Rolle spielen Ethik, Datenschutz und der kritische Umgang mit Fake News? Wichtige Fragen – gerade für unsere Unternehmerinnen. Sie rundete ihren Beitrag mit einem Plädoyer für europäische Technologien ab. Der Abend hat gezeigt: Künstliche Intelligenz und digitale Technologien erfordern Führung und Verantwortung. Nur wenn wir selbst am Steuer sind, können wir die Richtung entscheiden.
Das nächste BBW IHK Treffen mit dem Thema „Finanzierung und Fördermöglichkeiten – Was kann man machen, was sollte man machen, was lohnt sich wirklich?“ ist für den 17. Juni ab 16.30 Uhr in der Bergischen IHK vorgesehen. Weitere Informationen folgen.
Mehr Infos zum Netzwerk: https://www.ihk.de/bergische/starthilfe/netzwerk-bergische-business-women-ihk-6347054
Wuppertals Oberbürgermeisterin war beim IHK-Bezirksausschuss Wuppertal zu Gast. Im Plenarsaal der Bergischen IHK stellte sie Mitte März den Wuppertal-Plan vor und diskutierte mit mehr als 40 Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Wirtschaft. Dr. Andreas Groß (Berger Gruppe) leitete die Sitzung als IHK-Vizepräsident, bei der auch IHK-Präsident Henner Pasch zu Gast war.
Scherff unterstrich die Relevanz der Wirtschaft für die Stadt. „Wir müssen Wirtschaft und Soziales zusammendenken, auch, weil beide Seiten häufig gleiche Interessen haben – etwa, was den Ausbau von Kita-Plätzen angeht.“ Wirtschaftsvertreter sollen daher an der Entwicklung des Wuppertal-Plans mit der Stadtgesellschaft beteiligt werden. Der soll ein Leitbild für die Stadt werden, das die Entwicklungsziele für die nächsten 15 Jahre definiert.
Die Unternehmerinnen und Unternehmer reagierten positiv auf Scherff und den Wuppertal-Plan – allerdings gab es auch kritische Stimmen. Henner Pasch betonte etwa, dass es dringende Probleme gebe, die schnell gelöst werden müssten. Angesprochen wurden etwa Probleme bei der Ausländerbehörde, im Einwohnermeldeamt oder beim Straßenverkehrsamt. Scherff erklärte, dass es vor allem am fehlenden Personal oder – bei Neueinstellungen – an längeren Einarbeitungsphasen liege. Zur Verbesserung der Situation gebe es Sofortmaßnahmen wie Weiterbeschäftigung von Ruheständlern, Einsatz eines Springer-Teams für Belastungsspitzen und Digitalisierungsprojekte. „Bei der Ausländerbehörde startet außerdem kurzfristig eine externe Organisationsuntersuchung durch die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)“, betonte Scherff. Mehrere Ausschussmitglieder machten deutlich, dass die Arbeit des Ausländeramts für viele Unternehmen sehr wichtig sei, die Fachkräfte aus dem Ausland beschäftigen. Es sei nicht akzeptabel, dass Fachkräfte Wuppertal wieder verlassen, weil die Behörde nicht in der Lage sei, fristgerecht Bescheinigungen zu prüfen oder auszustellen.
Auch Sicherheit und Sauberkeit sind vielen Unternehmerinnen und Unternehmern wichtig. Gerade am Hauptbahnhof und am Bahnhof Vohwinkel haben diese das Gefühl, dass es Probleme und eine wachsende Drogenszene gibt. Scherff berichtete von einer Taskforce Stadtsauberkeit, die drei Monate hochfrequentierte Plätze zusätzlich reinige. Das soll im Anschluss ausgeweitet werden.
Scherff hat zudem angesprochen, dass die Stadt an Gewerbeflächen arbeite - für die spätere Nutzung der fünf definierten Potenzialflächen seien Genehmigungen und Änderungen im Regionalplan durch die Bezirksregierung notwendig. Was Kritik am Stand der Digitalisierung angehe, erklärte Scherff, dass die Stadt Wuppertal da keine Probleme habe – das werde auch im Regionalradar der IHK deutlich. So sollen etwa Antragsverfahren in der Bauverwaltung in diesem Jahr in einen Digitalisierungsprozess überführt werden. Wenn Entscheidungen bei Baurechtsfragen teilweise lange bräuchten, dann liege das nicht alles in Händen der Stadtverwaltung, sondern teils auch beim Amtsgericht.
Wie können Unternehmen junge Beschäftigte gesund durch die Ausbildung begleiten – und gleichzeitig steigende Fehlzeiten besser verstehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 7. Unternehmerfrühstücks der Bergischen IHK gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg am 27. Februar in Wuppertal. Unter dem Titel „Gen Z gesund im Job – Krankenquoten verstehen, Prävention gestalten“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Ausbildung, Schule und Gesundheitswesen über aktuelle Entwicklungen und mögliche Lösungsansätze.
Viele Betriebe beobachten derzeit steigende Fehlzeiten bei jungen Beschäftigten und Auszubildenden. Gleichzeitig zeigt sich ein gesellschaftlicher Wandel: Die jungen Menschen der Generation Z sprechen offener über Stress, psychische Belastungen und Gesundheit und räumen dem eigenen Wohlbefinden einen höheren Stellenwert ein als es frühere Generationen getan haben. Die Diskussion machte deutlich, dass diese Entwicklung nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich bringt. Ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein kann dazu beitragen, dass Beschäftigte langfristig über Jahrzehnte leistungsfähig und gesund im Berufsleben bleiben.
Gleichzeitig wurde im Austausch klar: Fehlzeiten betreffen nie nur einzelne Beschäftigte. Sie wirken sich auf Teams, Arbeitsabläufe, Ausbildungsqualität und auch auf wirtschaftliche Prozesse im Unternehmen aus. In diesem Spannungsfeld entstehen häufig unterschiedliche Sichtweisen zwischen den Generationen. Während viele Vertreter der Babyboomer-Generation mit dem Selbstverständnis aufgewachsen sind, auch in schwierigen Situationen „durchzuhalten“, fordert die Generation Z stärker ein, auf persönliche Belastungsgrenzen zu achten.
Die zentrale Frage der Veranstaltung lautete deshalb nicht, welche Generation „recht“ hat – sondern wie Eigenverantwortung für die Gesundheit und Verantwortung gegenüber dem Team und dem Unternehmen besser miteinander verbunden werden können.
Ein konkreter Impuls aus der Diskussion war die Idee von Gesundheitstagen für Auszubildende. Diese sollen nicht nur Präventionsthemen wie Bewegung, Ernährung oder mentale Stärke vermitteln, sondern auch ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Auswirkungen Fehlzeiten auf Kolleginnen und Kollegen, Ausbildungsgruppen und betriebliche Abläufe haben. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für ihre eigene Gesundheit zu sensibilisieren und gleichzeitig Verantwortung im Team zu stärken.
Die Veranstaltung von Bergischer IHK und AOK zeigte insgesamt deutlich: Gesunde Ausbildung ist kein Randthema, sondern ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Fachkräftesicherung, eine stabile Unternehmenskultur und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Organisiert von Bergischer IHK und der IHK Aachen fand das Spitzentreffen des Forschungsdialogs Rheinland in diesem Jahr beim Halbleiter-Inkubator AMO GmbH statt. Die Spitzen der rheinischen IHKs und die Hochschulleitungen diskutierten mit Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, unter anderem, wie sehr regionale Netzwerke der industriellen Umsetzung von Forschung und Entwicklung im Rheinland dienen. Aus dem Städtedreieck waren dazu die Rektorin der Bergischen Universität Birgitta Wolff, Dr. h.c. Josef Beutelmann, Vorsitzender des Hochschulrats der Bergischen Universität Wuppertal und Sprecher der Konferenz der Hochschulratsvorsitzenden der Universitäten in NRW, sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge nach Aachen gereist.
Die Teilnehmenden des Forschungsdialogs sehen das Rheinland auf Kurs: Zahlreiche Spin-offs und Ausgründungen aus Hochschulen und Instituten dokumentieren die wirtschaftliche Dynamik des Standorts. Damit junge Hightech-Unternehmen die kritische Scale-up-Phase meistern, braucht es jedoch verlässliche Leitplanken. Dazu zählen schlanke, planbare Förderinstrumente, unbürokratische Reallabore, schnell verfügbare Flächen und praxistaugliche Berichtspflichten.
KI ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie verändert bereits heute alle Bereiche von Unternehmen. Beim 3. Bergischen KI-Summit am 16. April ab 10 Uhr im Gründer- und Technologiezentrum in Solingen dreht sich alles um das Oberthema: „KI in allen Bereichen des Unternehmens“.
Freuen Sie sich auf inspirierende Key Notes, praxisnahe Work-shops und konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Unternehmensalltag – von Strategie über Prozesse bis hin zu Marketing, HR und Produktion.
Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Seite des Mittelstand Digitalzentrums Zukunftskultur.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.digitalzentrum-zukunftskultur.de/veranstaltungen/save-the-date-3-bergischer-ki-summit-praxistag-ki-15359/
Das 18. Bergische Bewerberdating in der Bergischen IHK war ein voller Erfolg. Anfang März haben rund 60 Unternehmen die Chance genutzt, sich und ihre freien Ausbildungsstellen zu präsentieren. Gut 450 Schülerinnen und Schüler sowie potenzielle Auszubildende konnten sich bei ihnen informieren und direkt Bewerbungsunterlagen einreichen. Eine Win-Win-Veranstaltung.
In der IHK-Hauptgeschäftsstelle herrschte den ganzen Vormittag über reges Treiben auf allen Ebenen. Die Firmen haben sich mit Bannern, Beachflags und Infomaterial sichtbar gemacht – so dass die vielen jungen Leute sie direkt erkennen und finden konnten.
Carmen Bartl-Zorn, IHK-Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung, hat das Format entwickelt. „Wir freuen uns, dass unser Bewerberdating so gut angenommen wird und für beide Seiten ein Erfolgsformat ist – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, niedrigschwellige Chancen zum Kennenlernen zu schaffen. Das Bewerberdating ist genau deswegen so lange schon so geschätzt.“
Dass weniger Betriebe, aber mehr Suchende im Haus waren, sei ein Zeichen der wirtschaftlichen Lage. „Die Unternehmen können sich die Bewerber aussuchen. Wir spüren da einen gewissen Druck auf dem Ausbildungsmarkt.“ Der fehlende Abiturjahrgang sorge übrigens nicht für weniger Auszubildende, so Bartl-Zorn. „Bis 2040 werden die Abgängerzahlen steigen, es wird jederzeit ein großes Angebot an potenziellen Auszubildenden geben“, ist sich Bartl-Zorn sicher.
Die Firmen hatten Ausbildungsplätze in kaufmännischen, gewerblich-technischen und Gesundheitsberufen sowie duale Studiengänge im Angebot. Unterschiedlichste Branchen waren vertreten, darunter Verkauf, Großhandel, Büro, Naturwissenschaften, Versicherungen, Banken, Medien, Gastronomie, Eventmanagement, Informatik, Kfz, Lagerlogistik sowie die Metall- und Elektrobranche.
Zusätzlich waren die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Arbeitsagentur sowie die Jobcenter der drei bergischen Großstädte für individuelle Beratungsgespräche vor Ort im Haus. „Die Unternehmen waren wieder sehr zufrieden mit dem Event, viele Schülerinnen und Schüler kamen sehr zielgerichtet auf sie zu und schon mit allen Unterlagen“, so Carmen Bartl-Zorn. Vera Mummel war für die Firma Coroplast vertreten und sagte, sie sei überrascht von der Qualität der Gespräche mit den Jugendlichen. Einige seien mit an Coroplast adressierten Unterlagen gekommen, lobte sie: „Top vorbereitet.“ Lena Beythien von der Textation Group (Jumbo / Vombaur) hat auf dem Bewerberdating einen Vertrag unterschreiben lassen können – das sei allerdings vorab verabredet gewesen. Sie lobte aber ebenso die gut vorbereiteten Interessenten, die Unterlagen eingereicht haben. Auch könne man Kontakte unter den Unternehmen knüpfen und ausbauen. Anna Harke und Tim Strontschak waren für die Wilkinson Sword GmbH vor Ort und lobten das gute und vielseitige Format. Sie hätten zwar mehr Interessenten an kaufmännischen als an technischen Berufen gehabt – der Bedarf sei aber andersherum – würden aber wiederkommen.
Eine Übersicht der teilnehmenden Unternehmen und angebotenen Ausbildungsplätze ist online abrufbar unter: https://suche.ausbildung.nrw/
Anlässlich des Kongresses Defence.NRW betont IHK NRW die wachsende Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für die Wirtschaft. Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHKs zeigt: Rund 15 Prozent der Industrieunternehmen in NRW sind bereits direkt oder über Wertschöpfungsketten im Verteidigungssektor aktiv, weitere 13 Prozent prüfen einen Einstieg.
In der Metallerzeugung sind 20 Prozent der Unternehmen bereits aktiv, 27 Prozent sehen Einstiegspotenzial. In Elektrotechnik und Datenverarbeitung liegt der Anteil aktiver Unternehmen bei rund 19 und 20 Prozent. Besonders groß ist das Interesse im Fahrzeugbau. Bereits heute trägt die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit bis zu 2,8 Prozent zum Produktionswert des Landes bei. Kleine und mittlere Unternehmen stellen einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung.
Aus Sicht von IHK NRW ergeben sich klare Handlungsempfehlungen: NRW braucht einen Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien, um Mittelstand, Start-ups und Forschung besser zu vernetzen. Straßen, Brücken, Schienen und digitale Netze müssen ertüchtigt werden, um Logistik und Produktion im Ernstfall sicherzustellen. Landesförderung, Finanzierungsmöglichkeiten und Bürgschaften müssen auch für sicherheits- und verteidigungsrelevante Technologien zugänglich sein. Eine ressortübergreifende Gesamtstrategie „Sicherheit und Verteidigung NRW“ ist notwendig.
https://www.ihk-nrw.de/hauptnavigation/unsere-schwerpunkte/gesamtverteidigung-wirtschaft-6698676
2026 organisieren die Wirtschaftsjunioren Remscheid zum dritten Mal die Projektwoche „Nachhaltigkeit Erleben“ vom 27. bis 31. Juli. Auszubildende regionaler Unternehmen können dabei erkunden, wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und Innovation im Bergischen Land praktisch umgesetzt werden: Zum Auftakt vermittelt ein Workshop mit Future Cleantech Architects Grundlagen zur Energiewende. Es folgen Exkursionen zu Orten, an denen Nachhaltigkeit erlebbar wird: Der Tagebau Garzweiler zeigt den Strukturwandel, die AWG Wuppertal moderne Abfallverwertung und die EWR GmbH erläutert die Herausforderungen des ÖPNV in Zeiten des Klimawandels. Weitere Stationen sind das Vertical Farming bei Gut Einern, ein Rundgang bei Knipex mit Fokus auf Solarenergie und Biodiversität sowie eine Betrachtung des nachhaltigen Outlet-Centers Lennep. Den Abschluss bildet ein Besuch im Galileum Solingen. Das Angebot richtet sich an Auszubildende und Schüler und ist kostenlos.
Weitere Infos und Anmeldungen unter: https://www.wjremscheid.de/nachhaltigkeit-erleben/
Die Bergische IHK hat bei einer Blitzumfrage die bergischen Unternehmen gefragt, welche Auswirkungen sie durch den Krieg im Nahen Osten befürchten. Insgesamt haben sich über 330 Unternehmen daran beteiligt. Mehr als jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) befürchtet durch den Iran-Krieg und seine Auswirkungen deutliche Umsatzeinbußen, fünf Prozent erwarten erhebliche Umsatzrückgänge und zwei Prozent sehen sogar ihre Existenz gefährdet. 44 Prozent hoffen, dass es bei geringen Einbußen bleiben wird. 19 Prozent gehen davon aus, dass die Krise keinerlei Auswirkungen auf ihre Geschäfte hat.
Besondere Sorgen machen den Unternehmen die Treibstoff- und Energiekosten sowie die erwartbare deutliche Verteuerung von Logistikleistungen und die folgenden allgemeinen Kostensteigerungen. Immerhin befürchten im Moment nur zehn Prozent der Betriebe, dass ihre Lieferketten unterbrochen werden.
Geschäftskontakte in den Nahen Osten haben nur 13 Prozent der antwortenden Unternehmen. Die meisten in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, Israel sowie nach Katar, Bahrain und Kuwait. Der Umsatzanteil des Nahost-Geschäfts nimmt bei über 60 Prozent dieser Betriebe weniger als 10 Prozent ein. Auch beschäftigt fast kein Unternehmen dort Mitarbeiter. Allerdings befürchten fast alle Unternehmen, die im Nahen Osten mehr als 10 Prozent Umsatz haben, dass die Einbußen erheblich bis existenziell sein werden.
Von den antwortenden gut 330 Unternehmen waren 31 Prozent Dienstleister, 28 Prozent Industriebetriebe und 14 Prozent Großhändler. Der Rest verteilt sich auf die weiteren Branchen wie Einzelhandel, Verkehrsgewerbe sowie Banken und Versicherungen. Über zwei Drittel der Unternehmen gaben an, bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschäftigen, weitere 13 Prozent bis zu 50 Beschäftigte, 9 Prozent bis 100 und lediglich 9 Prozent hatten mehr als 100 Beschäftigte.
Ansprechpartner für das Thema Außenwirtschaft in der Bergischen IHK sind Dr. Daria Stottrop, d.stottrop@bergische.ihk.de, und Jasper Rust, j.rust@bergische.ihk.de.
Die Anforderungen an ein qualitativ hochwertiges Prüfungswesen sind hoch – und steigen weiter. Eine verlässliche, kompetente und rechtssichere Prüfungsdurchführung ist entscheidend für die Ausbildungsqualität in dualer und höherer Berufsbildung.
Am 19. Februar hat die Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid rund 70 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer zu einem Workshop eingeladen. Ziel war, aktuelle Entwicklungen im Prüfungswesen vorzustellen, rechtliche Grundlagen zu vertiefen und ein einheitliches Vorgehen für kommende Prüfungen abzustimmen. Im Fokus standen Rechtssicherheit, standardisierte Bewertungskriterien und der Umgang mit herausfordernden Prüfungssituationen.
Das Team der Prüfungskoordination Aus- und Weiterbildung stand Rede und Antwort, und es gab ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Prüferinnen und Prüfer ist eine tragende Säule der beruflichen Bildung: Ihr Fachwissen und Engagement gewährleisten praxisnahe, faire Prüfungen und sichern, dass Absolventinnen und Absolventen den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden.
Die Bergische IHK dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich immer wieder weiterzubilden.
Die Abschlussveranstaltung der Energie-Scouts 2025/26 hat Ende März in der Bergischen IHK stattgefunden. Die Energie-Scouts der Unternehmen Bayer, Knipex und WSW haben konkrete Lösungen für mehr Energieeffizienz und ein Bewusstsein für nachhaltigere Strukturen und Prozesse in ihren Betrieben entwickelt. Ihre Projekte präsentierten sie eindrucksvoll der Jury. Als Gewinner wurden die Auszubildenden von Knipex gekürt. Mit der Entwicklung einer internen Nachhaltigkeitskampagne möchten sie das Bewusstsein für Themen rund um Energie- und Ressourceneffizienz im Betrieb durch gezielte Kommunikation weiter fördern.
Im Herbst 2026 geht das Programm, das von der Bergischen IHK gemeinsam mit der Neuen Effizienz und NRW.Energy4Climate angeboten wird, in die nächste Runde.
Infos zum Programm Energie-Scouts finden Sie hier: https://www.ihk.de/bergische/innovation-und-umwelt/energie/energie-energieeffizienz/energie-scouts-6224440
Die Bergische IHK warnt ihre Mitgliedsunternehmen vor einem neuen Phishing-Angriff. Betrüger geben in einer Mail vor, von der IHK zu sein, und fordern die Aktualisierung von Unternehmensdaten per Klick auf einen Link. Die E-Mails wirken auf den ersten Blick recht glaubwürdig. Die Bergische IHK rät dringend vom Öffnen der Links ab. Sie vermutet, dass mit den so erlangten Daten „Social Engineering“-Angriffe versucht werden sollen.
Solingens Oberbürgermeister Daniel Flemm ist kürzlich zum offiziellen Antrittsbesuch bei der Bergischen IHK gewesen. Er traf sich dabei zum Gespräch mit Henner Pasch, IHK-Präsident, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge und der Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung Carmen Bartl-Zorn. Obwohl Flemm schon mehrere Male als OB zu Gast im Haus gewesen ist (etwa kürzlich bei der Innenstadtkonferenz), gab dieses Format doch insbesondere die Chance, mehrere Themen in Ruhe und strategisch zu besprechen.
Für die IHK war dabei etwa besonders wichtig, welche Schritte Flemm gehen will für eine Modernisierung der Stadtverwaltung – ein Thema, das gerade durch das IHK Regionalradar noch einmal besonders an Sichtbarkeit gewonnen hat. Ebenso relevant ist seine Sicht auf eine Intensivierung der bergischen Kooperation gewesen. Weitere Themen waren eine mögliche Neuausrichtung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft und das Bekenntnis zu neuen Gewerbeflächen.
Flemm und die IHK-Vertreter haben zudem über seine Mitarbeit im Bezirksausschuss Solingen gesprochen, die Themen Fachkräfte- und Ausbildungssituation und die Zusammenarbeit in der Metropolregion Rheinland.
Über die Vermögen folgender Unternehmen wurden Insolvenzverfahren eröffnet:
01.02.2026 Simiteeria GmbH, Poststr. 17, 42103 Wuppertal, Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Simon Beckschäfer, Düsseldorf
09.02.2026 Sophia Freitag-Grimm, Luisenstr. 94, 42103 Wuppertal, Imbisswirtschaft mit Steh-/Sitzgelegenheiten, Ausschank alkoholfreier Getränke, Einzelhandel mit Getränken und Spirituosen, Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Magdalena Konschalla, Wuppertal
10.02.2026 Projektplus Ingenieurgesellschaft für Hochbau mbH, Grünewalder Str. 29-31, 42657 Solingen, Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Robert Fliegner, Solingen
17.02.2026 Carolin Enskat, Blumenroth 2, 42279 Wuppertal, Büroservice, Bürodienstleistungen, Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Marion Rodine, Wuppertal
26.02.2026 Celadat Asan, Elsa-Brändström-Str. 2, 42651 Solingen, Generalunternehmer Bau, Baukoordinierung, Trockenbau, Akustikbau, Bodenleger, Abbrucharbeiten, Gebäudereinigung, Holz- und Bautenschutz, Bautrocknungen, Asphaltierer (ohne Straßenbau), Betonbohrer- und Schneider, Rohr- und Kanalreinigung, Einbau genormter Baufertigteile, Kabelverlegung im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten), Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Magdalena Konschalla, Wuppertal
27.02.2026 Koffer-Direkt Betriebs GmbH, Möddinghofe 30, 42279 Wuppertal, Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal
27.02.2026 Thorsten Reker, Sonnborner Str. 83, 42327 Wuppertal, Musikproduktion, Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres, Solingen
01.03.2026 Schomburg & Graf GmbH & Co. KG, Höfen 58, 42277 Wuppertal, Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Lambrecht Martin
01.03.2026 Tischlerei Weller GmbH, Bismarckstr. 144, 42659 Solingen, Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Robin Schmahl, Solingen
01.03.2026 Kai Buschhaus Bau GmbH, Mangenberger Str. 333, 42655 Solingen, Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Robert Fliegner, Solingen.
Informationen über gewerbliche und private Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen können im Internet abgerufen werden. Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.