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Neuigkeiten aus der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal, Solingen, Remscheid

Wie können Städte schneller und effizienter auf die Folgen des Klimawandels reagieren? Und wie lassen sich Planungsprozesse beschleunigen, um besser mit Hitze, Starkregen oder Überflutungen umzugehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts „EKLIPS3+1“, das die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeinsam mit dem Wupperverband umsetzen.

Ziel des Vorhabens ist es, das bergische Städtedreieck durch eine beschleunigte kommunale Bauleit- und Landschaftsplanung besser auf klimatische Veränderungen vorzubereiten – etwa auf den Umgang mit Starkregenereignissen, zunehmender Hitze und längeren Trockenphasen.

Eine zentrale Rolle spielen sogenannte Urbane Digitale Zwillinge. Dabei handelt es sich um digitale Abbilder der Städte, die Planungsdaten bündeln und zukünftige Entwicklungen simulieren können. So lässt sich beispielsweise darstellen, welche Auswirkungen neue Bauprojekte, Grünflächen oder wasserwirtschaftliche Maßnahmen haben. Die Modelle sind nicht nur für Fachverwaltungen nutzbar, sondern werden auch verständlich visualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich dadurch informieren und an Planungsprozessen beteiligen.

Bis zum Jahr 2029 soll im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit ein gemeinsamer Datenraum für das bergische Städtedreieck entstehen. Ergänzend ist der Einsatz eines Chatbots geplant, der als digitaler Assistent den Zugriff auf Daten erleichtert und Informationen für Planungsprozesse aufbereitet.

Das Projekt wird über einen Zeitraum von vier Jahren mit 1.386.000 Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Insgesamt beträgt das Fördervolumen für alle beteiligten Partner mehr als sechs Millionen Euro. Das bergische Städtedreieck und der Wupperverband setzten sich als Modellregion gemeinsam mit sieben weiteren Projekten gegen rund 100 Bewerbungen durch und stellen zugleich das größte Vorhaben des Programms dar.

Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff betont die Bedeutung des Projekts für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Auch Solingens Oberbürgermeister Daniel Flemm und Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf sehen in der interkommunalen Zusammenarbeit und dem Einsatz digitaler Technologien einen wichtigen Schritt hin zu schnelleren, effizienteren und übertragbaren Lösungen für klimaresiliente Städte.

Verlängerung der öffentlichen Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger

Wuppertal. Die öffentliche Bestellung und Vereidigung des nachstehenden von der Bergischen IHK vereidigten Sachverständigen wurde verlängert: Dr. Guido Eusani, Solingen, Sachgebiet: Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, bis 10.05.2031.

Nach dem 50-jährigen Gepa-Geburtstag im letzten Jahr steht schon das nächste Jubiläum an: Vor 40 Jahren kam der erste faire Bio-Kaffee der Gepa auf den Markt. Im Livestream hat die Fair Handels-Pionierin jetzt in ihrer Jahrespressekonferenz über das abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2025 berichtet. Trotz starker Preisschwankungen auf den Rohwarenmärkten und entsprechendem Preisdruck auf dem Markt und im Handel habe die Gepa das Jubiläumsjahr 2025 erfolgreich abschließen können.

„Erstmals bewegen wir uns mit dem im Geschäftsjahr 2025 erwirtschafteten Umsatz im dreistelligen Millionenbereich – trotz aller Herausforderungen ein Rekordwert“, erklärte der Kaufmännische Geschäftsführer Matthias Kroth. „Die Gepa hat einen Großhandelsumsatz von 104 Millionen Euro erreicht, ein Plus von 22,7 Prozent zum Vorjahr. Verbraucherinnen und Verbraucher kauften für rund 126,9 Millionen Euro (Umsatz zu Endverbrauchspreisen) Kaffee, Schokolade, Tee, Honig und Handwerksartikel ein.“ Die Anpassung der Endverbrauchspreise im April letzten Jahres aufgrund hoher Rohwarenpreise bei Kaffee und Kakao hätten die Kundinnen und Kunden überwiegend akzeptiert. „Wir hatten zwar in der Folge moderate Absatzrückgänge bei Kaffee und Schokolade, konnten aber insgesamt unsere Marktposition festigen. Wir freuen uns, dass wir mittlerweile 89,6 Prozent unseres Lebensmittelumsatzes mit Produkten aus geprüft ökologischem Anbau erzielen“, so Matthias Kroth.

Bei zentralen Weichenstellungen für die Zukunft – etwa der Photovoltaikanlage auf dem Lagerdach der Gepa – ist durch eine Erweiterungsinvestition in einen Speicher eine Erhöhung des Autarkiegrades von 50 auf über 70 Prozent geplant. „Das ist ein wichtiger Schritt angesichts der aktuellen Energiesituation“, sagte Matthias Kroth. Darüber hinaus konnten nach einem Jahr Betrieb bereits 311 Tonnen CO₂ eingespart werden.

„Wir danken allen Engagierten entlang der Lieferkette sowie in den Weltläden, die sich seit Jahrzehnten mit großer Überzeugung und Ausdauer für den Fairen Handel einsetzen“, sagte Peter Schaumberger, Geschäftsführer Marke und Vertrieb. „Dass Fairness und Qualität Verbraucherinnen und Verbraucher überzeugt, zeigt sich am 40-jährigen Geburtstag unseres bio und fairen Klassikers Organico. Was 1986 als erster fairer Bio-Kaffee auf dem deutschen Markt begann, ist heute eine der bekanntesten Kaffeemarken des Fairen Handels.“

Die Bergischen Business Women IHK treffen sich am Mittwoch, 17. Juni, von 16:30 bis 19 Uhr im Plenarsaal der Bergischen IHK Wuppertal. Themen des Netzwerk­treffens sind Finanzierung und Förder­möglichkeiten.

Es erwarten Sie zwei Fachvorträge: Die Netzwerkmitglieder Andrea Jirges und Michele Schmitz referieren zum Finanzierungsbedarf von der Gründung bis zur Unternehmensübergabe mit dem Titel „Finanzierung – kein Buch mit sieben Siegeln“. Welche Möglichkeiten der Förderungen Unternehmerinnen dafür zur Verfügung stehen, erläutert Denise-Sophie Lenzen mit ihrem Beitrag „NRW Bank – die Förderlandschaft in NRW“.

Anschließend vertiefen die Teilnehmerinnen ihr Wissen in Workshops und beenden das Treffen wie gewohnt mit Netzwerken bei leckerem Fingerfood. Informationen und Anmeldung hier: https://events.bergische.ihk.de/b?p=bbwihknetzwerktreffenfinanzierung

50 Jahre

HWB Immobilien GmbH, Borkumer Str. 34, 42287 Wuppertal

25 Jahre

Euro-Kuvert GmbH, Hofaue 21, 42103 Wuppertal

Arkaden Eiscafé GmbH, Alte Freiheit 9, 42103 Wuppertal

Solingen Business hat sich auf der Polis Convention in Düsseldorf präsentiert. Die Messe für Stadt- und Projektentwicklung fand zum 12. Mal auf dem Böhler Areal statt und bringt Kommunen, Investoren, Projektentwickler, Architekten, Planer sowie urbane Visionärinnen und Visionäre zusammen, um Konzepte für lebenswerte Städte zu diskutieren.

Unterstützt wurde das Team von Solingen Business durch Oberbürgermeister Daniel Flemm, seinen persönlichen Referenten Maximilian Friedrich sowie Julia Anneke Kunz, Geschäftsführerin der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen GmbH & Co. KG. Zudem begleiteten Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung, unter anderem aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wohnen, den Messeauftritt.

„Die Polis Convention bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, Entwicklungsprojekte und Standortqualitäten Solingens einem hochkarätigen Fachpublikum vorzustellen und neue Impulse für Kooperationen zu setzen“, erklärt Geschäftsführer Achim Willke. Im Mittelpunkt stand unter anderem der Change Campus als innovativer Zukunftsstandort auf dem ehemaligen Rasspe-Areal. Das Projekt stieß ebenso wie die Revitalisierung von Industriebrachen und leerstehenden Bestandsimmobilien in der Solinger Innenstadt auf großes Interesse.

Der Wasserstoff-Summit ist die zentrale Austausch- und Vernetzungsplattform für Unternehmen, Institutionen und Fachleute aus dem Bergischen Land, Südwestfalen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis zum Zukunftsthema Wasserstoff. Die Wasserstoff-Brücke lädt zur sechsten Auflage am Mittwoch, 8. Juli, von 9 bis 16 Uhr zur AVL Schrick GmbH, Walter-Freitag-Straße 16, in Remscheid ein. Teilnehmende erhalten aktuelle Einblicke in den Fortschritt der Wasserstoffwirtschaft sowie Praxisberichte aus Unternehmen und sind zum interaktiven Dialog eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Industrie- und Mittelstandsunternehmen und fördert Orientierung, Wissenstransfer und regionales Networking.

Zu den Speakerinnen und Speakern zählen unter anderen Vertreter von AVL Schrick GmbH, dem Bund der Wasserstoffregionen, Brockhaus Lennetal GmbH, Eternal Power, 3M Deutschland, der Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven sowie dem NRW-Wirtschaftsministerium.

Anmeldung und weitere Informationen hier: https://events.bergische.ihk.de/b?p=wasserstoffsummit2026

Zu Jahresbeginn verzeichneten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) einen stabilen und zuverlässigen Betrieb der Schwebebahn – und dieser Trend setzt sich laut Zahlen der Stadtwerke auch im Februar und März fort: „Lag die betriebs- und fahrzeugbedingte Verfügbarkeit der Schwebebahn im Januar bei hervorragenden 99,7 Prozent, waren es im Februar und im März laut WSW jeweils sehr gute 99,6 Prozent“, heißt es in einer Pressemeldung der Wuppertaler Stadtwerke.

Im Januar seien rund drei Viertel aller Unterbrechungen durch äußere Gründe verursacht worden – zum Beispiel durch Einsätze von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Im Februar habe dieser Anteil bei knapp 42 Prozent, im März bei etwa 43 Prozent gelegen. Werden alle Störungen zusammengerechnet, also die externen sowie die betrieblichen und technischen, war die Schwebebahn im Januar zu 98,8 Prozent, im Februar zu 99,3 Prozent und im März zu 99,2 Prozent zuverlässig in Betrieb. Damit hätten die letzten beide Monate über dem Durchschnitt des Vorjahres gelegen, in dem die Schwebebahn insgesamt zu etwa 99 Prozent verfügbar gewesen sei.

Externe Ereignisse, wie Polizei- oder Rettungseinsätze oder auch ein längerer Stromausfall, können die WSW nicht beeinflussen. Sie gehören aber zum Schwebebahnbetrieb dazu und sind für Fahrgäste besonders präsent, weil sie von den Auswirkungen direkt betroffen sind. Um besser einordnen zu können, welche Rolle solche äußeren Faktoren spielen, veröffentlichen die WSW die entsprechenden Daten regelmäßig und schaffen damit zusätzliche Transparenz.

Die WSW sorgen mit regelmäßiger Wartung, moderner Technik und gut geschultem Personal dafür, dass die Schwebebahn zuverlässig bleibt. Optimierte Abläufe helfen zusätzlich, Störungen weiter zu verringern. Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2026 zeigen laut Wuppertaler Stadtwerke: Auch im neuen Jahr ist die Schwebebahn äußerst verlässlich – und die Stadtwerke arbeiten engagiert daran, dieses hohe Niveau zu halten.

Der historische Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn steht ab Juni wieder für Sonderfahrten und Veranstaltungen zur Verfügung. Nach einer umfassenden Restaurierung präsentieren die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) das legendäre Fahrzeug in neuem alten Glanz. Ab sofort sind die Buchungsportale freigeschaltet.

Im Zuge der Arbeiten wurden Lackierung, Beschläge und Innenausstattung originalgetreu aufgearbeitet. Gleichzeitig nahmen die WSW technische und sicherheitsrelevante Anpassungen vor, damit der Wagen heutigen Standards entspricht und zuverlässig eingesetzt werden kann.

Der Kaiserwagen kann für Stadtrundfahrten sowie Firmen- und Privatveranstaltungen gebucht werden. Er bietet Platz für 60 Personen, eine Rundfahrt dauert rund 65 Minuten. Hochzeiten sind voraussichtlich ab Januar 2027 wieder möglich. Auf Wunsch ist eine Bewirtung durch die Culinaria buchbar.

Der komplette Kaiserwagen wird montags bis freitags für 1.005 Euro, an Wochenenden und Feiertagen für 1.098 Euro pro Rundfahrt angeboten. Einzelne Fahrten können über die Wuppertal Marketing GmbH (WMG) gebucht werden. Die Fahrt kostet für Erwachsene 49,50 / 47,50 Euro. Das Familienticket 1 (ein Erwachsener und ein Kind) kostet 72 Euro, Familien-ticket 2 (zwei Erwachsene und ein Kind) 114,50 Euro. Kinder zwischen drei und 14 Jahren werden mit 29,50 Euro berechnet, Kinder unter drei Jahren dürfen kostenfrei als Schoßkinder mitgenommen werden. Gebucht werden können diese Fahrten auf www.kaiserwagen.de.

Über die Vermögen folgender Unternehmen wurden Insolvenzverfahren eröffnet:

Berichtigung der Veröffentlichung in der Bergischen Wirtschaft: Der Geschäftsbetrieb Carolin Enskat, Blumenroth2, 42279 Wuppertal, Büroservice, Bürodienstleistungen, ist gem. § 35 Abs. 2 InsO aus der Insolvenzmasse freigegeben.

13.04.2026: Nikolay Velchev, Arminiusstr. 1, 42117 Wuppertal. Trockenbau, Abbrucharbeiten, Anbringen von Raufasertapeten und Überstreichen mit Dispersionsfarbe, Bodenleger. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal

17.04.2026: Ramazan Sahman, Schleswiger Str. 18, 42107 Wuppertal. Produktberatung, Verteilen von Werbeartikeln (Promotion), Marketing, Merchandising, Vertrieb von Strom- und Gasverträgen (unter Ausschl. erlaubnispflichtiger Tätigkeiten nach § 55 GewO). Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal

17.04.2026: Wieger & Schwarz GmbH, Haumannstr. 2, 42651 Solingen. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Stefan Sprinz, Solingen

21.04.2026: Satilmis Sucu, Katternberger Str. 154, 42655 Solingen. Lohnschleiferei. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Robin Schmahl, Solingen

22.04.2026: Flöth & Kray Immobilien GmbH, Kronprinzenstr. 34, 42857 Remscheid. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Rainer Frölich, Wuppertal

22.04.2026: Ahmad Murad, Wupperstr. 97, 42651 Solingen. Handel mit Lebensmitteln und Tabakwaren. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Robert Fliegner, Solingen

23.04.2026: SIMBATEC GmbH, Forststr. 63, 42697 Solingen. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres, Solingen

24.04.2026: HELIMA Industries GmbH, Am Deckershäuschen 62, 42111 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal

27.04.2026: Mark Kempen, Dunkelnberger Str. 3, 42697 Solingen. Hausmeisterdienste. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Robert Fliegner, Solingen

28.04.2026: NRK Rettungsdienst GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 142 – 144, 42117 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Jens Schmidt, Wuppertal

01.05.2026: Thorsten Nieth, Forststr. 82, 42697 Solingen. Qualitätskontrolle von Waren, Einzelhandel mit Textilien, Uhren, Schmuck, Kfz, Krafträdern und Zubehör, Personalvermittlung. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Stefan Sprinz, Solingen

01.05.2026: Delgado Freizeit GmbH, Linde 62, 42287 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Neu, Remscheid

01.05.2026: Hellas Grill-Restaurant GmbH, Fischertal 29, 42287 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Robin Schmahl, Solingen.

08.05.2026: KONNEKTON GmbH & Co. KG, Hauptstr. 151 a, 42349 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Mike Westkamp, Wuppertal

11.05.2026: Nesrin Kocak, Kuckuckstr. 12, 42277 Wuppertal. Post-, Kurier- und Expressdienste. Insolvenzverwalterin: Rechtsanwältin Ulrike Schraad Wuppertal

11.05.2026: Rahmann GmbH, Clausewitzstr. 36, 42389 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal

11.05.2026: Dustin Tiago, Weststr. 32, 42857 Remscheid. Promotion. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Rainer Maus, Wuppertal

Informationen über gewerbliche und private Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen können im Internet abgerufen werden. Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.

Aktuelle geopolitische Entwicklungen wirken unmittelbar auf Wirtschaft und unternehmerische Entscheidungen – auch im Bergischen Land. Außen- und sicherheitspolitische Faktoren gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung für Stabilität, Planung und Wachstum.

Im Mittelpunkt des Auftakts zur Reihe „Im Dialog mit der Politik“ von der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände (VBU) und Bergischer IHK stand der Austausch mit Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. In ihrem Impuls machte sie deutlich, wie eng Sicherheits- und Wirtschaftspolitik inzwischen miteinander verknüpft sind – insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, der angespannten Lage im Nahen Osten sowie der veränderten Rolle der USA auf der weltpolitischen Bühne.

Diese Entwicklungen führen unter anderem zu volatilen Energiepreisen, unterbrochenen Lieferketten und steigenden Kosten. Zugleich betonte Strack-Zimmermann die grundlegende Bedeutung wirtschaftlicher Stärke für die Sicherheit: Eine funktionierende Wirtschaft sei die Basis für Stabilität.

In der anschließenden Diskussion standen konkrete Fragen aus der Unternehmenspraxis der Bergischen Region im Fokus: Welche Auswirkungen haben geopolitische Spannungen auf Lieferketten und Produktionsprozesse? Welche Rolle spielen verteidigungspolitische Investitionspakete für Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung? Wie können Unternehmen ihre Resilienz gegenüber politischen und wirtschaftlichen Risiken stärken?

Unternehmen passen ihre Strategien an geopolitische Veränderungen an und sehen Resilienz zunehmend als strategischen Wettbewerbsfaktor. Zugleich entstehen neue wirtschaftliche Potenziale, insbesondere für technologie- und industrienahe Branchen entlang verteidigungsnaher Wertschöpfungsketten sowie im Bereich von Dual-Use-Technologien.

In diesem Zusammenhang verwies Strack-Zimmermann auf das Ziel, mit dem European Defence Industry Programme (EDIP) langfristig unabhängiger zu werden: Europa müsse seine militärischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten reduzieren – auch mit Blick auf eine stärkere europäische Beschaffung („Buy European“ bis 2033).

Viele Innovationen – etwa in Sensorik, Cybersicherheit, Drohnen- oder Kommunikationstechnologie – haben sowohl zivile als auch sicherheitsrelevante Anwendungen. Für Unternehmen im Bergischen Land können sich daraus neue Märkte, Kooperationen und Möglichkeiten für Ausgründungen ergeben, auch wenn regulatorische Anforderungen und Beschaffungsstrukturen weiterhin eine Herausforderung darstellen.

In der Fragerunde brachten zahlreiche Teilnehmende ihre Perspektiven, Sorgen und Erwartungen ein. Der direkte Austausch von Wirtschaft und Politik zeigte den Bedarf an Orientierung und kontinuierlichem Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Mit der neuen Dialogreihe schaffen VBU und IHK dafür eine passende Plattform.

Das Regionalradar der Bergischen IHK ist gerade um eine Kennzahl erweitert worden – den Versorgungsgrad mit Glasfaser (Fiber to the Building / Home). Diese Zahl gilt als ein entscheidender Maßstab für die digitale Zukunftsfähigkeit des Standorts. Sie ist Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen und Fachkräften und für die Geschwindigkeit der Digitalisierung.

Wuppertal und Remscheid zeigen zweistellige Zahlen (19,1 und 14 Prozent), Solingen liegt dagegen bei gerade einmal 2 Prozent. Im Vergleich zu NRW und Deutschland insgesamt (39,2 bzw. 39,8 Prozent) ist die Region aber insgesamt abgeschlagen.

Das Regionalradar der Bergischen IHK und der IW Consult GmbH zeigt entscheidende wirtschaftliche Kennzahlen der Bergischen Großstädte, vergleicht sie miteinander und mit NRW und den Bundeszahlen. So zeigen wir, wo die Kommunen im Vergleich stehen und wo Politik nachbessern sollte.

Weitere Kennzahlen und Details unter regional-radar.de.

„Angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage reichen Tempo und Konsequenz noch nicht aus“, so Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW zum Jahrestag von Bundeskanzler Friedrich Merz, der aktuell ein Jahr im Amt ist.

Aus Sicht der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen prägt vor allem eine Grundstimmung die Lage: Ungeduld. Bei einigen Punkten stimmt die Richtung. Lange Abstimmungsprozesse innerhalb der Koalition bremsen allerdings notwendige Reformen aus, während zentrale Herausforderungen weiter drängen.

Die Unternehmen erwarten bessere Rahmenbedingungen – insbesondere bei Energiekosten, Fachkräftemangel und Bürokratieabbau. Viele Maßnahmen kommen bislang nicht schnell und konsequent genug, um spürbare Entlastung zu schaffen. Die Folge: Investitionszurückhaltung und wachsende Sorgen um die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Trotzdem bleibt Stoffels optimistisch: „Das Zeitfenster für wirksame Reformen ist knapp – die Erkenntnis und Bereitschaft wächst. Bis zum Sommer müssen nun Taten folgen.“

IHK-NRW-Konjunkturexperte Dr. Matthias Mainz ordnet die Situation identisch ein: „Seit sechs Jahren sehen wir einen Abschwung in unseren Konjunkturumfragen. Hohe Kosten belasten den Standort und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit.“ Ansätze wie Staatsmodernisierung und Infrastruktur seien zwar hilfreich, entscheidend bleibe aber eine konsequente Umsetzung – „denn kurzfristige Entlastungen lösen die strukturellen Probleme nicht“.

IHK NRW ist der Zusammenschluss der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie Behörden und Organisationen.

Nachdem im Dezember rund 20 bergische Unternehmer mit einer gemeinsamen Aktion in der Wupper auf die strukturelle Krise der Industrie aufmerksam gemacht hatten, setzte die Bergische IHK flankiert von der DIHK diesen Impuls nun in Berlin fort. Im Rahmen eines Treffens mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Rouenhoff, den bergischen Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt und Helge Lindh sowie Dr. Philipp Rottwilm führten Vertreter des IHK-Präsidiums einen offenen und zugleich kritischen Dialog über die aktuelle wirtschaftliche Lage.

Dabei wurde deutlich: Die Herausforderungen sind erkannt. Nun geht es um entschlossenes Handeln. IHK-Vizepräsident Dr. Andreas Groß brachte es auf den Punkt: „Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisproblem. Was fehlt, sind Mut und Ehrlichkeit für eine klare Industriestrategie sowie die Bereitschaft zu unpopulären Reformen.“

IHK-Präsident Henner Pasch unterstrich die zentrale Rolle des Mittelstands: „Der industrielle Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und damit zugleich eine tragende Säule unseres Sozialstaats und unserer Demokratie.“ Ergänzend appellierte IHK-Vizepräsident Dr. Roman Diederichs an die Politik: „Vertrauen Sie uns Unternehmern. Wir sind Teil der Lösung und bieten unsere Unterstützung aktiv an.“

In der Einschätzung der angespannten wirtschaftlichen Situation herrschte unter allen Beteiligten Einigkeit. Die bereits angestoßenen sowie geplanten Maßnahmen der Bundesregierung wurden jedoch intensiv und kritisch hinterfragt. Im Fokus standen unter anderem die Auswirkungen der Erbschaftsteuer auf Familienunternehmen, die Entwicklung der Strompreise, der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck sowie die Folgen einer schwächelnden Industrie für das Sozialsystem.

Zwei zentrale Punkte kristallisierten sich im Verlauf des Gesprächs heraus: Zum einen besteht breiter Konsens darüber, dass umfassende Reformen notwendig sind. Zum anderen kommt es entscheidend auf die Geschwindigkeit ihrer Umsetzung an. Abschließend vereinbarten die Teilnehmenden, den konstruktiven Austausch auch künftig fortzusetzen.

Ende April hat der 6. Bergische Vermittlertag der regionalen Versicherungsvermittler­branche stattgefunden. Die Bergische IHK, der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK) und das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) boten den Teilnehmenden eine hoch­karätige Plattform für Austausch, Impulse und fachliche Orientierung.

Dr. Fabio Schulze gab einen Einblick in Herausforderungen des Wettbewerbsrechts und zeigte auf, wie Vermittler Fehler in Kundenansprache und Werbung vermeiden. Heiko Scholz gewährte einen Blick hinter die Kulissen der Markenfusion von Barmenia und Gothaer. Resilienz-Experte und Spiegel-Bestsellerautor Marc Wallert zeigte mit seiner persönlichen Geschichte, wie man gestärkt aus Krisen hervorgehen kann.

Der Verkehrsausschuss der Bergischen IHK traf sich am 20. April bei den Stadtwerken Remscheid. Hauptthema der Sitzung war die laufende Umstellung des dortigen Fuhrparks auf batterieelektrische Busse. Armin Freund, Geschäftsbereichsleiter Mobilität der Stadtwerke Remscheid, erläuterte die umfassenden Planungen und Evaluierungen, die der Umstellung vorausgegangen waren. Von Anfang an sei klar gewesen, dass man keine Teillösungen, sondern eine Komplettumstellung auf Elektrobetrieb anstrebe.

Nach einem umfangreichen Vergleichstest zwischen Batterie-, Brennstoffzellen- und Batterieoberleitungstechnik fiel die Entscheidung aufgrund der Wirtschaftlichkeit und Effizienz auf rein batterieelektrische Fahrzeuge. Im Augenblick seien bereits 21 E-Busse im Betrieb, weitere 34 würden in Kürze beschafft. 2028 würden damit bereits über 50 E-Busse im Einsatz sein, was 60 Prozent des kompletten Fuhrparks entspreche.

Herausfordernd sei auch die Planung und Schaffung der notwendigen Infrastruktur für das Laden der Busse gewesen. Unter anderem dafür musste auch die Wagenhalle komplett umgebaut werden – außerdem wurde die Werkstatt aufwendig an die neuen Herausforderungen angepasst. Wie umfangreich diese Umbauten waren, davon konnten sich die Ausschussmitglieder bei der anschließenden Besichtigung von Wagenhalle und Werkstatt selbst überzeugen.

Im Frühjahr bewerten die bergischen Unternehmen die wirtschaftliche Situation ebenso negativ wie zum Jahresbeginn. Nur 18 Prozent der Unternehmen beurteilen die Geschäftslage als „gut“, 50 Prozent als „befriedigend“ und 32 Prozent als „schlecht“. Der Geschäftslageindex bleibt mit minus 13,4 Punkten fast unverändert. Die Geschäftsaussichten haben sich stark eingetrübt: 35 Prozent erwarten eine Verschlechterung und nur 14 Prozent eine Verbesserung ihrer Lage. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Konjunkturumfrage der Bergischen IHK, an der sich 492 Unternehmen mit rund 19.200 Beschäftigten beteiligt haben.

„Der erhoffte Aufschwung rückt damit in weite Ferne. Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten treffen nahezu alle Branchen“, betont IHK-Präsident Henner Pasch. 74 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise ihren Unternehmenserfolg gefährden könnte; das sind 23 Prozentpunkte mehr als zum Jahresbeginn. Überdies mindert der Energiepreisschock die Kaufkraft der Bürger. Auch das Investitionsklima wird durch den Iran-Krieg belastet. Über die Hälfte der Industriebetriebe beabsichtigt, ihre Ausgaben für Maschinen und Anlagen im laufenden Jahr einzuschränken. „Die Deindustrialisierung setzt sich unvermindert fort. Die Unternehmen beklagen den Reformstau bei Steuern und Abgaben, der Energiepolitik und dem Bürokratieabbau“, macht Pasch deutlich. Fast zwei Drittel der Unternehmen zählen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu den wichtigsten Risikofaktoren für ihre Geschäftsentwicklung – ein neuer Höchststand in der IHK-Konjunkturumfrage. Sechs von zehn Unternehmen sorgen sich um die schwache Entwicklung der Inlandsnachfrage. Das ist der höchste Wert seit der Corona-Krise.

Bei der Betrachtung der weiteren Wirtschaftszweige zeigt sich, dass der Großhandel das Schlusslicht bleibt. Die Lage im Verkehrsgewerbe hat sich durch die drastisch gestiegenen Treibstoffkosten erheblich verschlechtert. Die Einzelhändler und die Gastronomen leiden unter dem deutlich eingetrübten Konsumklima, zudem belastet der steigende Mindestlohn das Gastgewerbe zusätzlich. Lediglich im Dienstleistungssektor überwiegen die positiven Einschätzungen. Die Energiepreiskrise geht aber auch an dieser Branche nicht spurlos vorüber: 30 Prozent der Dienstleister befürchten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage.

Im Vergleich schätzen die Remscheider Betriebe ihre Geschäftslage negativer ein als die Wuppertaler und Solinger. Mit Blick auf ihre Geschäftsentwicklung sind sie aber weniger pessimistisch als die Nachbarn.

Weitere Infos hier: https://www.ihk.de/bergische/servicemarken/aktuell-presse/medien-infos/medieninfos-mai/bergische-wirtschaft-geschaeftsaussichten-trueben-sich-stark-ein-7050586

Ende April ist der Arbeitskreis Schienenverkehr im Bergischen Städtedreieck zu einem digitalen Treffen zusammengekommen. Im Fokus der Sitzung standen überregionale Themen zur Schieneninfrastruktur wie die aktuelle Generalsanierung des Hochleistungskorridors zwischen Hagen und Köln. Bis zum 10. Juli ist die Strecke weitgehend gesperrt. Ebenso Thema waren regionale Baumaßnahmen entlang der S-Bahn-Linie S7 und die Sanierung des Rauenthaler Bergtunnels in Wuppertal-Langerfeld.

Im Rahmen der DB-Kapazitätsoffensive wurde von Vertretern der Bahntochter DB Infra Go mitgeteilt, dass mit dem Baubeginn der Haltepunkte Solingen-Meigen Mitte 2027 und Remscheid-Honsberg ab 2030 zu rechnen sei. Des Weiteren berichteten Vertreter des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, dass ab Sommer dieses Jahres neue batterieelektrische Züge auf dem Düssel-Wupper-Express (RE 47) eingesetzt würden. Im Gegensatz dazu werde eine Umstellung des Zugmaterials auf der S7 auf Batteriezüge aufgrund fehlender gesicherter Finanzierungsmittel vorerst voraussichtlich nicht stattfinden.

Der Arbeitskreis befasst sich mit allen Fragen des Schienenpersonennahverkehrs im Bergischen Städtedreieck. Unter Moderation der Bergischen IHK engagieren sich Vertreter der drei Bergischen Großstädte, der Eisenbahnverkehrsunternehmen, DB Netz und des VRR zur Verbesserung der Angebote im regionalen Schienenverkehr.

Die Kongressmesse „ReWeCo“ bringt am 18. und 19. Juni neue Impulse, persönliche Kontakte und aktuelle Themen aus Rechnungswesen, Controlling und Finance nach Wuppertal. In der Historischen Stadthalle treffen sich Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, um sich über Trends, digitale Entwicklungen und praxisnahe Lösungen auszutauschen.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Workshops und einer begleitenden Fachausstellung. Im Mittelpunkt stehen unter anderem aktuelle Anforderungen im Finanz- und Rechnungswesen, Digitalisierung, KI-Anwendungen sowie moderne Controlling- und Steuerungsinstrumente.

Auch die TAW und die Bergische IHK sind mit einem gemeinsamen Messestand vor Ort vertreten. Interessierte erhalten dort Informationen zu berufsbegleitenden Weiterbildungen im Bereich Rechnungswesen und Controlling – vom Einstieg in die Finanzbuchhaltung bis hin zu Qualifizierungen wie Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in (IHK) oder Controller/-in (IHK). Zudem stehen Ansprechpartner für individuelle Beratungsgespräche zu Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten bereit.

Unternehmen und Fachkräfte können sich jetzt eine kostenlose Messekarte sichern. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://reweco.de/teilnehmen

Die IHKs in NRW haben mit „nachfolge.nrw“ ein neues Informationsportal für die Unternehmensnachfolge gestartet. Es richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb übergeben möchten, ebenso wie an potenzielle Nachfolgende.

Das Portal bündelt erstmals landesweit Informationen und Unterstützungsangebote der IHKs. Dazu gehören digitale Tools, Checklisten, Hinweise auf Beratungsangebote, Ansprechpartner vor Ort sowie eine Übersicht über Veranstaltungen und Webinare in Nordrhein-Westfalen. Ergänzend bietet Nachfolge.nrw Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um das Nachfolgegeschehen in NRW sowie Informationen zum Nachfolgepreis NRW.

Vor dem Hintergrund eines steigenden Nachfolgebedarfs unterstützt das neue Portal Unternehmen dabei, den Übergabeprozess frühzeitig und strukturiert anzugehen.

Laut aktuellem IHK-Nachfolgereport NRW stehen in den nächsten zehn Jahren 305.000 Familienbetriebe in NRW vor der Herausforderung, eine geeignete Nachfolge für die Unternehmensspitze zu finden. 80 Prozent finden es schwer, externe Nachfolgende zu finden.

Weiter Infos unter: ihk-nrw.de/unternehmensnachfolge

Drei Tage voller Networking, Betriebsbesichtigungen, Trainings und Austausch: Die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren NRW 2026 im Bergischen Städtedreieck war ein voller Erfolg. Vom 8. bis 10. Mai kamen rund 330 junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam die Zukunft der Wirtschaft zu gestalten. Gastgeber waren die Wirtschaftsjunioren Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Die Landeskonferenz 2026 war ein Paradebeispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Unter der Leitung von Kongressdirektorin Constanze Compes, Ehrenmitglied und Trägerin der goldenen Juniorennadel, sowie den Geschäftsführern Gottfried Engendahl (ehemaliger Kreissprecher WJ Wuppertal) und David Viehweger (ehemaliger Kreissprecher WJ Solingen) der eigens gegründeten Bergische Lako 2026 GmbH entstand ein vielseitiges Programm, das keine Wünsche offenließ.

Herzstück der Landeskonferenz war die Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren NRW im Plenarsaal der Bergischen IHK. Hier trafen die Delegierten wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Landesverbands. Ein besonderer Moment war die Vergabe der nächsten Landeskonferenz: Im Jahr 2027 werden die Wirtschaftsjunioren Oberberg die Gastgeberrolle übernehmen.

Caroline Hehl, Programmdirektorin der Landeskonferenz und Kreissprecherin der WJ Solingen: „Das Programm war so vielseitig wie unser Bergisches Städtedreieck: viele Betriebsbesichtigungen, ein buntes kulturelles Angebot und Spaßveranstaltungen wie Hotrod und Baristakurs. Alles kam sehr gut bei den Teilnehmenden an.“

Am Freitag und Samstag standen zahlreiche Betriebsbesichtigungen bei Unternehmen auf dem Programm, darunter Bayer, Vorwerk, Gedore, Karl Deutsch, E/D/E, Stahlwille, Dirostahl und Güde Messer. Parallel dazu boten Trainings und Workshops den Teilnehmenden die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Abgerundet wurde das Programm durch Kultur-, Spaß- und Sportveranstaltungen, darunter ein Baristakurs bei Kivamo, die das Networking in lockerer Atmosphäre förderten.

Highlights waren der Welcome-Abend am Freitag im Tiki-Kinderland in Solingen mit dem Solinger DJ Topic (Tobias Topic), der mit seinem Hit „Breaking Me“ weltweite Charts erobert hatte, sowie der festliche Gala-Abend am Samstag in der Historischen Stadthalle. Dort sorgten die Liveband Goodfellas und das Zauberer-Duo GG Magic für erstklassige Unterhaltung. Am Samstagabend nahmen zusätzlich zu den rund 330 Junioren etwa 70 Sponsoren und Ehrengäste am Gala-Abend teil. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Farewell-Brunch im Rossini in der Historischen Stadthalle.

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