-
Neuigkeiten aus der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal, Solingen, Remscheid
Seit 15 Jahren entsenden Unternehmen und Institutionen aus dem Bergischen Land Mitarbeitende in das überbetriebliche Personalentwicklungsprogramm „Dreipunktnull“. Was 2011 mit der ersten Gruppe als Förderprojekt der Bergischen Entwicklungsagentur begann, hat sich von einem Traineeprogramm für Nachwuchskräfte zu einem Programm für Potenzialträgerinnen und Potenzialträger jeden Alters und verschiedenster Ausbildungshintergründe entwickelt. Diana Schlemmer, Standortleiterin und Prokuristin bei Beck und Consorten, des Trägers des Programmes: „Im September startet in Wuppertal die 20. Gruppe des Programmes. Es werden wieder Teilnehmende aus großen und kleinen Unternehmen dabei sein und über zwölf Monate in Trainings und Seminaren ihren persönlichen Werkzeugkoffer auffüllen, ihre Entwicklung mit unseren Business-Coaches reflektieren und sich ein eigenes Netzwerk aufbauen oder ausbauen.“
Joachim Beck freut sich vor allem über die Nachhaltigkeit des Projektes. „In der ersten Runde war die Teilnahme am Programm durch die öffentliche Förderung noch kostenlos. Uns ist es gelungen, aus dem Förderprogramm ein Produkt zu machen, das seit der zweiten Gruppe ohne öffentliche Zuschüsse auskommt.“ Namhafte Unternehmen wie die WSW, Knipex oder Muckenhaupt & Nusselt entsenden regelmäßig Mitarbeitende in das Programm, aber auch kleinere Unternehmen nutzen die Chance, Beschäftigte mit Potenzial auf die Übernahme von Schlüsselpositionen vorzubereiten. Diana Schlemmer freut sich auf ein weiteres Jubiläum: „In der kommenden Gruppe werden wir auch die oder den 250. Teilnehmenden begrüßen können.“
https://personalentwicklung.plus/dpn/
Wie können Kommunen Hochwasser frühzeitiger, präziser und datenbasiert erkennen? Antworten lieferte die Veranstaltung „Bergisches Hochwassermeldesystem 4.0 – KI-basiertes Meldesystem bei Hochwasserereignissen: Ergebnisse und Transfer“, zu der die Projektpartner in das Ebbtron Business Center in Solingen eingeladen hatten. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zu der Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse des vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes geförderten Forschungsprojekts „Bergisches Hochwassermeldesystem 4.0“, Teil der Initiative „Flagships powered by KI.NRW“. Die Projektpartner zeigten, wie durch Künstliche Intelligenz, vernetzte Sensorik und Echtzeitdaten ein innovatives Frühmeldesystem entstand. Einblicke gab es in Sensornetzwerk, Datenmanagement und KI-basierte Vorhersagemodelle sowie in Cloudarchitektur, technische Infrastruktur, App und Dashboard.
Getragen wird das Projekt von einem regionalen Konsortium: Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh (BSWG), Berger Gruppe, Bergische IHK, Wupperverband, WSW sowie die Bergische Universität Wuppertal. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Infrastrukturbetreibern und regionaler Entwicklung verdeutlicht die Bedeutung interdisziplinärer Kooperationen. Im Fokus stand die Übertragbarkeit der Lösungen auf andere Regionen und Kommunen. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wasserwirtschaft, Forschung und weiteren Fachbereichen nutzten die Veranstaltung für Austausch und Vernetzung.
„Starkregen- und Hochwasserereignisse werden uns künftig häufiger beschäftigen. Umso wichtiger ist es, Regionen resilienter zu machen und auf datenbasierte Lösungen zu setzen“, erklärt Philip Velmer von der BSWG. Die Veranstaltung markiert einen wichtigen Meilenstein und schafft die Grundlage für den Einsatz moderner Frühmeldesysteme in weiteren Regionen.
Die Wuppertaler Kreativagentur Wppt Kommunikation, die auch die Bergische Wirtschaft gestaltet und verlegt, wurde für das neue Corporate Design der SAG-Gruppe von der Fachjury des German Design Council mit dem German Brand Award ausgezeichnet.
Die Schulte-Schlagbaum AG (SAG) aus Velbert wurde 1833 als Schlossfabrik gegründet und feierte Anfang der Siebziger große Erfolge mit dem Safe-O-Mat-Münzpfandschloss, das in Schwimmbädern und Freizeiteinrichtungen weltweit die Nutzung von Schränken und Spinden revolutionierte. Heute ist das Unternehmen zu einer Gruppe mit fünf Tochterunternehmen aus dem DACH-Raum herangewachsen. Die SAG-Gruppe entwickelt smarte, vernetzte Lösungen für die Bereiche Zutritt, Zugriff, Abrechnung und Service zum Beispiel für Hotels, Bäder, Bibliotheken, Freizeitanlagen, Gastronomie und andere Bereiche.
Die zunehmend engere Zusammenarbeit der Unternehmen verlangte nach einem neuen Design, das die Gruppe als solche nach außen hin sichtbar macht. Im von der SAG ausgeschriebenen Agenturwettbewerb (Pitch) konnte sich das Team von Wppt durchsetzen.
Zentrales Element des neuen Erscheinungsbilds ist der prägnante Schlagbaum, der das SAG-Logo seit der Gründung begleitet. In seiner stark stilisierten Form ist der neue Schlagbaum die gestalterische Klammer für alle Unternehmen der Gruppe. Seine dynamische Form vermittelt den Aufbruch in eine neue Ära. Darüber hinaus entwickelte Wppt eine neue Farbwelt und den unternehmensübergreifenden Slogan „Gemeinsam smart. Gemeinsam stark.“ Das Ergebnis dieser Arbeit wurde im Juni 2026 mit dem renommierten German Brand Award in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation“ als „Winner“ ausgezeichnet. Wppt-Mitgründer Rob Fährmann, der die Entwicklung des neuen Markenauftritts von Anfang an geleitet hat, zieht folgendes Fazit: „Unsere Arbeit ist immer dann am besten, wenn wir mit unseren Kunden partnerschaftlich und auf Augenhöhe arbeiten. Die Auszeichnung mit dem German Brand Award 2026 ist für uns der beste Beweis dafür.“
Am 26. September öffnen Remscheider Unternehmen bei „Wirtschaft erleben“ ihre Türen und Tore, um den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, was alles in der Remscheider Wirtschaft steckt.
Das für teilnehmende Firmen und Besucher kostenlose Format hat das Ziel, einen Blick hinter die Kulissen verschiedenster Remscheider Unternehmen – vom Handwerker bis zum Industriebetrieb, vom Einzelhändler bis zum Dienstleister – zu ermöglichen. Was und wie sich die einzelnen Unternehmen dabei präsentieren, ist den Unternehmen überlassen. Auch entscheiden die Unternehmen selbst, ob sie das Event zum Beispiel für einen Tag der offenen Tür nutzen oder ob sie einzelne Führungen mit vorheriger Anmeldung anbieten.
Für interessierte, aber noch nicht angemeldete Firmen ist eine Anmeldung noch bis Ende Juli möglich. Hierfür gibt es ein Online-Anmeldeformular auf der Homepage
https://wirtschaft-erleben.net
Am 5. September öffnen die Solinger Manufakturen Güde, Robert Herder, Kretzer und Becker Manicure von 9 bis 16 Uhr ihre Türen und zeigen, was „Made in Solingen“ heute bedeutet: Präzision, Erfahrung und Leidenschaft. Im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs wird zudem Geschichte lebendig. Besucher der Unternehmen können Stempel sammeln. Ab dem dritten Stempel erhalten sie freien Eintritt in das LVR-Industriemuseum Solingen Gesenkschmiede Hendrichs, das von 11 bis 18 Uhr geöffnet hat.
www.solinger-schneidwaren-samstag.de
Wenn Reporter aus Schottland, Frankreich oder vom Spiegel sich in Remscheid das Werk von KNDS und Dirostahl gemeinsam mit EU-Parlamentariern und UN-Vertretern ansehen – dann haben die Future Cleantech Architects wieder zum Cleantech Festival geladen. An drei Tagen gab es Werksführungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge und praktische Vorführungen rund um die Themen nachhaltige Energiesysteme, die Zukunft der Schwerindustrie und die Transformation des Bauens.
Die Remscheider Denkschmiede ist mit ihrem Ansatz industrienaher, unabhängiger Forschung zu einem der wichtigsten Institute seiner Art aufgestiegen. Neben KNDS und Dirostahl konnten Teilnehmer bei den Remscheider Stadtwerken hinter die Kulissen blicken und einen Prototyp eines klimaneutralen Baus erkunden. Zudem gab es Veranstaltungen im Rathaus und davor.
„Wir sind froh, dass wir den Entscheidern aus Straßburg und Brüssel die Realität der Industrie und die Wege der Dekarbonisierung vor Ort zeigen konnten. Das Festival war für uns ein voller Erfolg und für die Teilnehmenden eine eindrückliche Erfahrung. Wir hoffen, dass die vorgestellten Ansätze aus diesen Tagen in Gesetze und Förderprojekte einfließen werden“, so Gründer Dr. Peter Schniering.
https://futurecleantechfestival.org
Das Handelsblatt hat einen Podcast beim Festival produziert: https://www.handelsblatt.com/audio/green/green-energy-wie-gruen-kann-deutschlands-industrie-werden/100236718.html
Nach rund drei Jahren Schienenersatzverkehr ist der RE 47 seit dem 1. Juli wieder auf der Schiene. Mit dem Start des regulären Betriebs erhält Solingen die direkte Regionalexpressverbindung nach Düsseldorf und Remscheid zurück. Gleichzeitig geht die erste vollständig batterieelektrisch betriebene Regionalexpresslinie in Nordrhein-Westfalen in Betrieb.
Aus Sicht der Stadt ist die Rückkehr ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Mobilität im Bergischen Land. „Viele Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Besucherinnen und Besucher profitieren von einer schnellen, komfortablen und umweltfreundlichen Verbindung. Das stärkt Solingen als Wohn-, Wirtschafts- und Bildungsstandort“, betont Andreas Budde, Beigeordneter für Planung, Bauen, Umwelt und Verkehr. Mit dem Ende des Schienenersatzverkehrs verbessert sich die Erreichbarkeit deutlich. Die Verbindung nach Düsseldorf erleichtert den Berufsverkehr und stärkt die Verknüpfung mit regionalen Arbeits-, Bildungs- und Kulturstandorten. Auch Unternehmen profitieren von kürzeren Wegen für Beschäftigte sowie Kundinnen und Kunden. Impulse ergeben sich zudem für den Tourismus im Bergischen Städtedreieck, etwa durch die Strecke über die Müngstener Brücke. Die neuen batterieelektrischen Fahrzeuge fahren lokal emissionsfrei, sind leiser und bieten mehr Komfort mit barrierefreien Einstiegen, WLAN, Steckdosen und Mehrzweckbereichen.
Die Stadt Solingen begrüßt die Inbetriebnahme als wichtigen Baustein des Nahverkehrs ebenso wie die Bergische IHK und setzt weiter auf die Stärkung des Umweltverbunds. Erwartet wird ein pünktlicher, zuverlässiger Betrieb, damit sich der RE 47 dauerhaft als Alternative zum Individualverkehr etabliert.
Die Remscheider Wirtschaftsjunioren haben das 75-jährige Bestehen mit 100 Gästen in der Klosterkirche gefeiert. Vertreter verschiedener Generationen kamen in einer Talkrunde, moderiert von Christian Engels und Marius Melchers, zu Wort und haben ihre Zeit bei den Wirtschaftsjunioren reflektiert. Sprecher Julian Klever eröffnete den Abend und setzte den Rahmen für das Jubiläum.
Die Wirtschaftsjunioren freuten sich über die Resonanz von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern sowie den Gästen aus Politik und Wirtschaft. „Ein herzliches Dankeschön geht an Henner Pasch und OB Sven Wolf für ihre wertschätzenden Worte“, so Sprecher Julian Klever. Ein großer Dank ging ebenso an Philipp Frahmke, den Landesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren NRW e. V., der den Wirtschaftsjunioren die Landesehrung überreichte.
75 Jahre Wirtschaftsjunioren Remscheid zeigen vor allem eines: Netzwerke funktionieren dann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam gestalten.
Das Wuppertaler Technologiezentrum W-tec GmbH hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden: André Bovenkamp übernimmt das Amt von Rüdiger Theis, der es über viele Jahre geprägt hat. Bovenkamp ist Geschäftsführender Gesellschafter der Huehoco Group, einer international tätigen Unternehmensgruppe mit Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien, spezialisiert auf die Veredelung von Metallbändern. Zudem engagiert er sich in regionalen Institutionen, unter anderem als Vorsitzender des Bergischen Arbeitgeberverbandes für die Metall- und Elektroindustrie.
„Das W-tec ist eine der wertvollsten Institutionen für die wirtschaftliche Zukunft Wuppertals. Hier entstehen Unternehmen von morgen. Ein starkes Ökosystem in der Frühphase ist entscheidend“, erklärt Bovenkamp.
Er dankt seinem Vorgänger Rüdiger Theis, der den Vorsitz seit 2012 innehatte. Wichtige Meilensteine waren die Inbetriebnahme von Haus 5 im Jahr 2014 sowie der Bau von Gewerbehallen 2016. Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung von Gründerinnen und Gründern, etwa durch das Akzelerator-Programm.
Thomas Grigutsch wird zum 1. Oktober neuer Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK. Das hat die Vollversammlung mit großer Mehrheit am 30. Juni beschlossen. Er übernimmt die Leitung der IHK von Michael Wenge, der diese Funktion seit Januar 2002 innehat und dessen Berufung zum 30. September endet.
Thomas Grigutsch ist bereits seit 1995 in der Bergischen IHK beschäftigt, zuletzt als Stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführer für den Bereich Starthilfe, Unternehmensförderung, Recht sowie Leiter der Zentralen Dienste. Außerdem ist Grigutsch langjähriger Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren NRW. Für sein Engagement wurde ihm unter anderem die Senatorenwürde des Weltverbandes Junior Chamber International (JCI) verliehen. Der gebürtige Bonner ist 59 Jahre alt, studierter Volkswirt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.
Michael Wenge, der bei der Amtsübergabe am 30. September 65 Jahre alt sein wird, möchte gleichwohl für die Kammer aktiv bleiben. Er bleibt (demnächst stellvertretendes) Mitglied im WDR Rundfunkrat, und wird seine Mitgliedschaften in Ausschüssen und Gremien der IHK NRW und in der DIHK weiter wahrnehmen.
Mit dem Inkrafttreten des neuen BSI-Gesetzes am 6. Dezember 2025 wurde die europäische NIS 2-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Ziel ist eine deutlich höhere Cybersicherheit, insbesondere bei Unternehmen mit hoher Bedeutung für Wirtschaft und Versorgung. Betroffene Unternehmen müssen sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) registrieren. Ursprünglich galt dafür der 6. März 2026, nun empfiehlt das BSI eine Registrierung bis spätestens 31. Juli 2026. Unternehmen sollten prüfen und dokumentieren, ob sie betroffen sind. Zudem empfiehlt sich eine Registrierung im BSI-Portal als Zugang zu Angeboten wie der Allianz für Cybersicherheit. Diese ersetzt jedoch nicht die eigentliche NIS 2-Registrierung, die dort optional vorgenommen werden kann.
Weitere Informationen bietet die Bergische IHK.
Ansprechpartnerin ist Claudia Novak,
Telefon 0202 2490320.
Bereits zum vierten Mal laden die Bergische IHK, die Gründerschmiede Remscheid, das Mittelstand-Digital Zentrum Zukunftskultur sowie weitere engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus der Region zum KI-Summit Bergisches Land am 8. Oktober von 10 bis 15.30 Uhr in der Bergischen IHK in Wuppertal ein.
Der KI-Summit bringt Unternehmen und interessierte Partner aus dem Bergischen Land zusammen, um sich über den Einsatz von künstlicher Intelligenz in unterschiedlichsten Bereichen im Unternehmen auszutauschen und anschauliche Praxisbeispiele aus der Region und darüber hinaus kennenzulernen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich.
Jetzt anmelden: https://events.bergische.ihk.de/b?p=KI-Summit
Eine Studie des Bunds der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen belegt, dass Wuppertal im Vergleich der 30 nordrhein-westfälischen Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern die zweithöchsten Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie erhebt. Lediglich die Stadt Bonn verlangt höhere Terrassengebühren. In Solingen und Remscheid liegen die Gebührensätze unter dem Durchschnittswert der nordrhein-westfälischen Großstädte. Die Bergische IHK hat diesen Indikator neu in das Regionalradar aufgenommen (regional-radar.de).
„Die Außengastronomie hat vor allem im Sommer eine zentrale Bedeutung für die Attraktivität der Innenstädte“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. „Die Städte sollten dies durch moderate Terrassengebühren honorieren.“ Nach Ansicht von Wenge ist es keineswegs gerechtfertigt, dass Wuppertal weit überdurchschnittlich hohe Gebühren verlangt. Die Attraktivität
der Elberfelder Innenstadt leide unter den zahlreichen Baustellen. Dies beeinträchtige auch die Geschäftsentwicklung der Gastronomie. Im Übrigen drückten auch die Konsumzurückhaltung und die kräftig gestiegenen Betriebskosten die Stimmung im Gastgewerbe. „Die Städte können mit maßvollen Gebühren einen Beitrag zur Wirtschaftsförderung leisten“, so Wenge. Das Regionalradar der Bergischen IHK zeigt grafisch aufbereitete Kennzahlen der drei Bergischen Großstädte, die unter regional-radar.de abrufbar sind.
Weitere Kennzahlen und Details unter regional-radar.de
Der Achtklässler Selim Kizilirmak von der Realschule Vohwinkel hat im Rahmen der Berufsfelderkundung einen Tag bei der Bergischen IHK verbracht. Im Bereich Aus- und Weiterbildung erhielt er Einblicke in Abläufe und konnte unter anderem mit Geschäftsführerin Carmen Bartl-Zorn an einer Videokonferenz teilnehmen.
Die Berufsfelderkundung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. An mehreren Tagen besuchen sie unterschiedliche Betriebe, um ein realistisches Bild von Berufen zu gewinnen. „Das hilft bei der Orientierung für Praktikum und Ausbildung“, so Carmen Bartl-Zorn. Gleichzeitig sei es für Unternehmen eine Chance, frühzeitig Nachwuchs zu gewinnen.
Das Angebot ist Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und wird im Bergischen Städtedreieck flächendeckend umgesetzt. Jede Stadt stellt eigene Informations- und Anmeldeseiten bereit. Selim Kizilirmak zieht ein positives Fazit: „Es war sehr interessant und hat mir etwas gebracht.“ Auch die IHK bewertet den Tag als Gewinn und empfiehlt die Teilnahme allen Betrieben im Bezirk.
Weitere Informationen zur Berufsfelderkundung finden sich online https://www.ihk.de/bergische/aus-weiterbildung/azubi-finder/berufsfelderkundung-3506148
Der Bezirksausschuss Remscheid der Bergischen IHK kam zu seiner jüngsten Sitzung mit Oberbürgermeister Sven Wolf sowie Stadtkämmerer und Stadtdirektor Sven Wiertz im Remscheider Rathaus zusammen. Als Sven Wolf die Ausschussmitglieder empfing, konnte er auf rund ein halbes Jahr im Amt zurückblicken. Unter der Moderation des Ausschussvorsitzenden Dr. Roman Diederichs richtete sich der Blick jedoch weniger zurück als vielmehr nach vorn: Welche Herausforderungen stehen für Remscheid an? Wo sieht die Stadtspitze Handlungsbedarf? Und welche Erwartungen hat die Wirtschaft an Verwaltung und Politik?
Dabei wurde deutlich: Gesprächsstoff gibt es reichlich. Beim geplanten Outlet Center ließ sich dem Oberbürgermeister kein konkreter Zeitplan entlocken und auch die Arbeit der Wirtschaftsförderung und der Stellenaufbau in der Verwaltung wurden engagiert und durchaus kontrovers diskutiert.
So entwickelte sich die Sitzung zu einem offenen Austausch zwischen Wirtschaft und Stadtspitze. Die Zusage von Oberbürgermeister Wolf, auch künftig gerne an den Sitzungen teilzunehmen, wurde daher sehr wohlwollend aufgenommen, an gemeinsamen Themen wird auch künftig kein Mangel herrschen.
Das Bergische Gewinnerteam der Energie-Scouts war zu Gast bei der DIHK in Berlin. Bei der Bundesbestenehrung des Unternehmensnetzwerks Klimaschutz und Young Energy Europe wurden die ausgezeichneten Projekte von Energie- und Ressourcenscouts aus Deutschland und Europa gewürdigt. Rund 300 Auszubildende haben ihre Projekte ausgestellt und sichtbar gemacht, wie Einsparpotenziale ausfindig gemacht und wirtschaftlicher Klimaschutz im Betrieb umgesetzt werden kann.
Mit dem Projekt einer internen Nachhaltigkeitskampagne holten Angelina Carina Neinert, Philipp Siegmeier, Amir Zendeli und Marvin-Rene Mariani den Sieg im Bergischen Städtedreieck und waren jetzt mit Celine Keiling und Annalena Saggau von Knipex zur Bundesbestenehrung in Berlin.
Henner Pasch, IHK-Präsident der Bergischen IHK und Geschäftsführer der Fourtexx GmbH, war vor Ort und gratulierte den Auszubildenden. Gemeinsam mit Dr. Ingrid Hanhoff, Unterabteilungsleiterin Nationaler Klimaschutz beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), und Monique Zweig, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostbrandenburg, dankte er den Teilnehmenden.
Im Herbst startet die neue Runde der Energie-Scouts im Bergischen Städtedreieck. Interessierte Unternehmen können sich jetzt schon melden bei:
Ronja Plantenga,
r.plantenga@bergische.ihk.de
Wie können Unternehmen ihren Fachkräftebedarf decken und gleichzeitig Menschen neue berufliche Perspektiven eröffnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 17. Juni rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Aktionstag „TQ Connect: Fachkräftepotenziale erschließen“, zu dem die Bergische IHK gemeinsam mit Partnern in das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) eingeladen hatte.
Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Jobcentern, Bildungsträgern, der Agentur für Arbeit und weiteren Akteuren informierten sich über Teilqualifizierungen (TQ) und tauschten sich über konkrete Ansätze zur Fachkräftesicherung aus.
Im Mittelpunkt standen Fachimpulse zu den unterschiedlichen Modellen der Teilqualifizierung, regionale Bedarfe sowie Praxisbeispiele bis hin zum Berufsabschluss. Darüber hinaus wurden Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Unternehmen vorgestellt.
„Viele Unternehmen suchen Fachkräfte, gleichzeitig gibt es Menschen mit Potenzial, die einen passenden Einstieg in den Arbeitsmarkt benötigen. Teilqualifizierungen können hier eine wichtige Brücke schlagen. Sie bieten Unternehmen zudem die Möglichkeit, eigene Beschäftigte gezielt weiterzuqualifizieren und schrittweise bis zu einem Berufsabschluss zu führen“, betonte Carmen Bartl-Zorn von der Bergischen IHK.
Besonderes Interesse fand der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal sowie der Jobcenter Solingen und Remscheid. Erörtert wurde unter anderem, wie Teilqualifizierungen stärker in die Beratungsarbeit integriert und noch gezielter zur Deckung des regionalen Fachkräftebedarfs eingesetzt werden können.
Beim anschließenden Networking kamen Unternehmen direkt mit Arbeitsverwaltung, Bildungsträgern und der IHK ins Gespräch. An verschiedenen Thementischen wurden Fördermöglichkeiten, Wege zur Ansprache der Zielgruppe sowie konkrete Qualifizierungsbedarfe diskutiert und erste Kooperationen angebahnt.
„Unternehmen sollen wissen, an wen sie sich wenden können, um Teilqualifizierungen in ihrem Betrieb umzusetzen. Gleichzeitig möchten wir den Integrationsfachkräften zeigen, welche Chancen dieses Instrument für ihre Kundinnen und Kunden bietet. Nur gemeinsam können wir die Fachkräftepotenziale unserer Region besser nutzen“, machte Bartl-Zorn deutlich.
Die positive Resonanz zeigt, dass Teilqualifizierungen für die Fachkräftesicherung zunehmend an Bedeutung gewinnen können. Die Bergische IHK wird das Thema daher gemeinsam mit ihren Partnern weiter vorantreiben und Unternehmen unterstützen. Ansprechpartnerin bei der Bergischen IHK:
Birsemin Ur,
Telefon 0202 2490806,
b.ur@bergische.ihk.de
Im Plenarsaal der Bergischen IHK stand Mitte Juni alles im Zeichen der finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten und Bedarfe. Die Unternehmerinnen und Wirtschaftsfrauen des Netzwerks Bergische Business Women IHK kamen zusammen und erhielten Einblicke in Finanzierung, Fördermöglichkeiten und strategische Unternehmensentwicklung.
Den Auftakt bildeten Vorträge von Andrea Jirges und Michele Schmitz (Deutsche Bank) zum Finanzierungsbedarf von der Gründung bis zur Unternehmensübergabe sowie von Denise‑Sophie Lenzen (NRW Bank), die die Förderlandschaft in NRW erläuterte.Anschließend vertieften die Teilnehmerinnen ihr Wissen in drei Workshops zu flexiblen Finanzierungslösungen, Notfallvorsorge und bankseitigen Anforderungen. Ergänzend bot Constanze Klee von der Stadtsparkasse Wuppertal einen interaktiven Austausch für Frauen, die ihre finanzielle Zukunft aktiv gestalten wollen. Besonders eindrücklich blieb vielen der KMU‑Rechner, mit dem sich der Unternehmenswert prüfen und optimieren lässt.
Der Abend endete mit lebendigem Netzwerken bei Fingerfood und dem gemeinsamen Blick nach vorn: Das nächste Treffen findet am 15. September bei Marie Haus und der Visiodrom gGmbH statt.
Verlängerung der öffentlichen Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger
Wuppertal. Die öffentliche Bestellung und Vereidigung der nachstehenden von der Bergischen IHK vereidigten Sachverständigen wurde verlängert:
Prof. Dr.-Ing. Wolfram Klingsch, Remscheid, Sachgebiet: Baustoffe, Brandschutz, bis 24.05.2031
Dirk Klaus Breuer, Solingen, Sachgebiet Hallenspielplätze und Spielgeräte bis 07.06.2031
Dipl.-Geograph Norbert Klipsch, Wuppertal, Sachgebiet: Gefährdungsabschätzung für den Wirkungspfad Boden-Gewässer (Bodenschutz und Altlasten, Sachgebiet 2) bis 12.06.2031
100 Jahre
Steinhaus & Co. Konserven GmbH (August)
Hildegardstraße 8, 42897 Remscheid
Paul Gläser Industriebedarf e.K. (August)
Baumstraße 17, 42651 Solingen
25 Jahre
Verkehr & Service Wuppertal GmbH (Juli)
Dieselstraße 15, 42389 Wuppertal
SECLUSIO Bauträger GmbH (Juli)
Remscheider Str. 45, 42369 Wuppertal
PC-Talservice e. K. (Juli)
Röttgen 81, 42109 Wuppertal
Knipp & Röll OHG (August)
Buchenstraße 46, 42283 Wuppertal
Serrano GmbH (August)
Dahler Str. 48, 42653 Solingen
EWR GmbH (August)
Neuenkamper Str. 81-87, 42855 Remscheid
RBF Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (August)
Moltkestraße 51, 42115 Wuppertal
Mit der Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen haben die Bergische IHK, Proviel, die Werkstätten der Lebenshilfe Solingen und die Troxler-Haus Werkstätten Wuppertal den Grundstein für ein regionales Netzwerk zur beruflichen Inklusion gelegt. Ziel ist es, Menschen mit Beeinträchtigung durch Qualifizierungen zur „Praxiskraft“ auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihre Chancen zu erhöhen.
Die Initiative ist Teil des Projekts „netZ“, in dem NRW-weit einheitliche Qualitätsstandards für Praxiskurse entwickelt wurden. Die Bergische IHK begleitet die Qualifizierungen und bescheinigt erworbene Kompetenzen. „Es fehlt oft an niedrigschwelligen Einstiegen und verlässlichen Nachweisen“, so Carmen Bartl-Zorn. Die neuen Kurse schließen diese Lücke, sind praxisnah aufgebaut und werden in Werkstätten umgesetzt.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine IHK-Bescheinigung. Erste Kurse bei Proviel starten nach den Sommerferien, für „Praxiskraft Büro“ und „Praxiskraft Montagetechnik“. Sie dauern zwölf Monate und sind als Einstieg konzipiert, an den weitere Qualifizierungen anschließen können. Unternehmen gewinnen Zugang zu motivierten Menschen, deren Kompetenzen erstmals einheitlich dokumentiert sind. Gleichzeitig entstehen neue Chancen für Praktika und Beschäftigung.
Rund 150 Jugendliche nutzten Ende Mai den Vermittlungstag der Bergischen IHK in Solingen, um direkt mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Insgesamt 19 Firmen und Institutionen präsentierten im Friedrich-List-Berufskolleg mehrere hundert freie Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Berufsfeldern.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Bewerbungsunterlagen direkt einreichen und erste persönliche Gespräche führen. Viele waren gut vorbereitet und überzeugten die Unternehmen mit Motivation und Fähigkeiten. Entsprechend positiv fiel das Feedback aus: Bereits während der Veranstaltung wurden konkrete nächste Schritte wie Vorstellungsgespräche und Probearbeiten vereinbart. In mehreren Fällen kam es zu erfolgreichen Vermittlungen. Andere nutzten den Tag zur beruflichen Orientierung und informierten sich über Ausbildungsberufe und Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt.
Vor dem Hintergrund eines angespannten Ausbildungsmarktes in Solingen ist der Vermittlungstag ein wichtiges Angebot. Aktuell kommen rund 1,6 Bewerberinnen und Bewerber auf eine freie Stelle. Direkte Kontakte und praxisnahe Einblicke sind daher entscheidend.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf. Der persönliche Austausch ist besonders wertvoll und schafft konkrete Perspektiven für den Ausbildungsstart“, betont Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK.
Die Bergische IHK unterstützt Jugendliche weiterhin bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und informiert über offene Stellen in der Region.
Die Bergische IHK und die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal laden am Montag, 5. Oktober, ab 9 Uhr zum Unternehmerfrühstück in die Bergische IHK ein. Dort geht es um Förderprogramme der Agentur für Arbeit. Zu Gast ist dessen Vorsitzende der Geschäftsführung Nathalie Schöndorf.
Nach einem kompakten Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten können Unternehmen mit Beratungsfachkräften ins Gespräch kommen und individuelle Fragen klären. Ziel ist es, Förderpotenziale schnell und praxisnah aufzuzeigen. Förderprogramme werden vielfach zu wenig genutzt, obwohl sie Unternehmen in zentralen Bereichen unterstützen – etwa bei der Weiterbildung von Beschäftigten, der Fachkräftegewinnung oder der Besetzung von Ausbildungsplätzen. Oft ist nicht entscheidend, ob es eine Förderung gibt, sondern welche zum eigenen Vorhaben passt.
Ein kurzer Selbstcheck hilft bei der ersten Orientierung: Möchten Sie Ihre Beschäftigten fit für die Zukunft machen? Die Agentur für Arbeit kann unter bestimmten Voraussetzungen Lehrgangskosten und Arbeitsentgelt fördern, auch über Instrumente wie das Qualifizierungsgeld. Gibt es Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung, kann ein Eingliederungszuschuss die Einarbeitung erleichtern und das Risiko reduzieren. Wer Nachwuchs sichern möchte, kann über eine Einstiegsqualifizierung potenzielle Auszubildende kennenlernen und auf eine Ausbildung vorbereiten. Ergänzend unterstützt die Assistierte Ausbildung flexibel bei zusätzlichem Förderbedarf. Auch bei der Personalsuche hilft der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit kostenfrei und vermittelt passende Bewerberinnen und Bewerber.
Die Förderlandschaft ist vielfältig und verändert sich stetig. Ein persönliches Gespräch ist oft der schnellste Weg zu passenden Lösungen. Das Unternehmerfrühstück bietet die Gelegenheit, Vorhaben zu besprechen und Ansprechpartner kennenzulernen. Informationen zu Fördermöglichkeiten und die Kontaktdaten der Ansprechpartner finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit oder direkt beim Arbeitgeber-Service der zuständigen Agentur für Arbeit.
Machen Sie hier den Förder-Check: www.arbeitsagentur.de/foerdercheck-neues-online-tool-fuer-unternehmen
Anfang Juli hat die letzte Sitzung in der aktuellen Berufungsperiode des Berufsbildungsausschusses der Bergischen IHK im Rossini in der Historischen Stadthalle Wuppertal stattgefunden. Während der Sitzung konnten die Teilnehmenden die praktischen Abschlussprüfungen der angehenden Köchinnen und Köche sowie der Fachleute für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie hautnah erleben.
Mit Fachwissen, handwerklichem Können, Kreativität und Engagement meisterten die Prüflinge ihre Abschlussprüfung. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, die Jahr für Jahr die hohe Qualität der IHK-Prüfungen sichern. Ihr Engagement ist unverzichtbar und verdient höchste Anerkennung.
Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Friedrich-Wilhelm Witt durch den Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses Guido Grüning. Nach nahezu 24 Jahren engagierter Mitarbeit im Berufsbildungsausschuss wurde sein außergewöhnlicher Einsatz für die berufliche Bildung gewürdigt. Darüber hinaus war Witt über viele Jahre als Schlichter im Schlichtungsausschuss tätig. Sein Fachwissen, seine Verlässlichkeit und sein Engagement haben die Arbeit der Bergischen IHK nachhaltig bereichert. Umso erfreulicher ist es, dass er der beruflichen Bildung auch künftig als Prüfer erhalten bleibt.
Grüning dankte ebenso allen Ausschussmitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der vergangenen Berufungsperiode. Gemeinsam tragen Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Berufsschulen Verantwortung für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in unserer Region.
Mit rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft ist der 6. Wasserstoff-Summit bei der AVL Schrick GmbH in Remscheid auf große Resonanz gestoßen. Die erstmals im Bergischen Städtedreieck ausgerichtete Konferenz wurde von IHK-Präsident Henner Pasch und AVL-Geschäftsführer Prof. Dr. Matthias Wellers eröffnet und bot eine Plattform für den Austausch zu Wasserstoffprojekten, Infrastruktur und der Energieversorgung der Unternehmen.Pasch betonte die Bedeutung der Technologie für die Region: Wasserstoff werde eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie spielen, entscheidend seien nun die richtigen Rahmenbedingungen. Zu den Mitwirkenden zählten 3M Deutschland, Thyssengas, der Bund der Wasserstoffregionen und die Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven.
Dr. Daniel Ritzberger (AVL List GmbH) gab in seiner Keynote Einblicke in Elektrolysesysteme und die Integration von Wasserstoff. Er berichtete über Entwicklungen hin zu standardisierten Leistungswerten und intelligentem Betrieb. In einer Podiumsdiskussion mit, Uwe Lewe (NRW-Wirtschaftsministerium) und Dr. Hanno Butsch (Bund der Wasserstoffregionen) und anderen ging es um Herausforderungen und Voraussetzungen des Markthochlaufs.
Intensives Netzwerken rundete die Veranstaltung ab. Der Summit machte deutlich, dass das Interesse an der Zukunftstechnologie hoch ist und bereits an konkreten Lösungen gearbeitet wird. „Um das Potenzial von Wasserstoff voll auszuschöpfen, müssen Innovation, Infrastruktur und industrielle Umsetzung Hand in Hand gehen“, so Wellers.
Veranstaltet wurde der Summit von der „Wasserstoff-Brücke“, einem regionalen Netzwerk zur Förderung einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in Südwestfalen und im Bergischen Land.
Über die Vermögen folgender Unternehmen wurden Insolvenzverfahren eröffnet:
22.04.2026 Escave UG (haftungsbeschränkt), Kremenhollerstr. 80, 42857 Remscheid. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Simon Beckschäfer, Düsseldorf
27.05.2026 Concepcion Hita Martinez, Germanenstr. 58, 42653 Solingen. Hausverwaltungen, Büromanagement, Maklertätigkeit gem. § 34c Abs. 1 Nr. 1 GewO. Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Dr. Ruth Rigol, Solingen
29.05.2026 Thomas Schröter Metallbearbeitung GmbH, Lenneper Str. 188, 42855 Remscheid. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Jens Schmidt, Wuppertal
29.05.2026 HOAGARD GmbH, Gerichtstr. 21, 42651 Solingen. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres, Solingen
30.05.2026 Mark Petig, Klingelholl 14, 42281 Wuppertal. Kochen in fremden Haushalten, Eventservice. Insolvenzverwalterin: Wirtschaftsjuristin Dilek Dini-Baduroglu, Wuppertal
01.06.2026 Ralf Volker Hettig, HETTIG GERMAN PRECISION e.K., Mangenberger Str. 370, 42655 Solingen. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Jens Schmidt, Wuppertal
01.06.2026 F.K.W. Metallbau GmbH, Alter Lenneper Weg 40, 42289 Wuppertal.
Insolvenzverwalterin Rechtsanwältin Dominique Schulz, Wuppertal
01.06.2026 Fahnen-Herold Wilhelm Frauenhoff GmbH & Co. KG, In der Fleute 81 - 89, 42389 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Andreas Schoß, Wuppertal
01.06.2026 egsSoft GmbH, Kottendorfer Str. 21, 42697 Solingen. Insolvenzverwalter: Dr. Georg Faude, Düsseldorf
01.06.2026 CARBOLIQ GmbH, Karlstr. 8b, 42897 Remscheid. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Holger Rhode, Wuppertal
02.06.2026 Alexander Peitz, Walter-Freitag-Str. 37, 42899 Remscheid. EDV- und IT-Dienstleistungen sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten und Arbeiten.Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Neu, Remscheid
09.06.2026 TO&TA GmbH, Friedrich-Engels-Allee 261, 42285 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Norbert Schrader, Wuppertal
09.06.2026 Remany GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 154 A, 42117 Wuppertal. Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, Wuppertal
Informationen über gewerbliche und private Insolvenzen in NRW können im Internet abgerufen werden. Das Justizministerium des Landes veröffentlicht unter www.insolvenzbekanntmachungen.de zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.
Die Bergische IHK will die Meinungen der regionalen Wirtschaft frühzeitig in den Planungs- und Umsetzungsprozess für die Buga 2031 einbringen. Dazu wurde ein Arbeitskreis gebildet, der jetzt zu seiner ersten Sitzung zusammenkam. „Die Buga ist ein strategisches Zukunftsprojekt für das gesamte Bergische Städtedreieck. Im neuen Arbeitskreis wollen wir Impulse aus der Wirtschaft bündeln und frühzeitig interessierte Akteure für flankierende Projektideen im Netzwerk der regionalen Wirtschaft identifizieren und zusammenzubringen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.
In der Auftaktsitzung unter Leitung von Marie Haus, Mitgesellschafterin des Visiodroms und Mitglied der IHK-Vollversammlung, wurde deutlich, dass die Buga weit über ein 180 Tage stattfindendes Event hinausgedacht werden sollte. Im Fokus stehen eine deutlichere Sichtbarkeit der Region und ihrer Stärken, die Weiterentwicklung als Wirtschafts-, Bildungs- und Tourismusstandort sowie eine nachhaltige Verbesserung von Infrastruktur und Lebensqualität. „Die BUGA 2031 ist eine große Chance, die Stärken des Bergischen Städtedreiecks für Besucherinnen und Besucher der Buga, aber auch für die Bevölkerung sichtbarer zu machen. Ich möchte, dass unsere Kinder gerne hier im Bergischen leben und arbeiten wollen“, betont Haus.
Auch die wirtschaftlichen Potenziale wurden hervorgehoben: Zusätzliche Besucher, Impulse für Gastronomie, Hotellerie und Handel sowie langfristige Investitionen können die regionale Wertschöpfung stärken. Gleichzeitig soll die Buga dazu genutzt werden, die Region als attraktiven Arbeitgeber- und Wohnstandort zu positionieren. „Die enge Zusammenarbeit aller Akteure ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Daher war es uns wichtig, dass die BUGA-Gesellschaft über den aktuellen Planungsstand im Arbeitskreis informiert hat“, unterstreicht Haus. Die Buga soll als gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Gesellschaft umgesetzt werden. Unternehmen übernehmen dabei eine aktive Rolle als Mitgestalter und Multiplikatoren und bringen ihre Netzwerke sowie fachliche Kompetenz ein. Zugleich betonen die Arbeitskreismitglieder die Notwendigkeit einer frühzeitigen, praxisnahen Planung, insbesondere bei Mobilität und Besucherlenkung, um nachhaltige Lösungen zu erreichen.
Wie vielfältig Industrie heute ist, zeigte sich bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Industrie, Technologie und Umwelt der Bergischen IHK. Auf Einladung der Wiegand GmbH kamen die Ausschussmitglieder in Remscheid zusammen bei einem Programm von wirtschaftlicher Lage der Industrie bis zu humanoider Robotik.
Neben den fachlichen Impulsen stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Ganz im Sinne des Ausschussvorsitzenden Dr. Andreas Groß blieb bewusst Raum für Diskussionen, Nachfragen und persönliche Gespräche — direkt im Anschluss an die einzelnen Tagesordnungspunkte ebenso wie später bei der eindrucksvollen Betriebsbesichtigung bei laufender Produktion und einem sommerlichen Grill-Buffet.
IHK-Präsident Henner Pasch, Landtagsabgeordnete Dilek Engin und IHK-Geschäftsführerin Carmen Bartl-Zorn haben aktuelle Herausforderungen und notwendige Entwicklungen im Bildungssystem diskutiert – von der frühen Förderung bis zum verlässlichen Anschluss in Ausbildung und Beruf.
Im Mittelpunkt des Besuchs der Politikerin standen die Frage, wie Bildungsbiografien erfolgreicher begleitet werden können, sowie die Bedeutung verlässlicher Strukturen und klarer Verantwortlichkeiten im Schul- und Ausbildungssystem. Einigkeit bestand darüber, dass gelingende Bildung früh ansetzt und nachhaltige Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung entscheidend für die Fachkräftesicherung sind.
Auch die Rolle von Schulleitungen, mehr Gestaltungsspielräume vor Ort sowie der Abbau bürokratischer Hürden wurden thematisiert. Ziel bleibt ein Bildungssystem, das jungen Menschen verlässliche Perspektiven eröffnet und Betriebe bei der Fachkräftesicherung unterstützt.
Rund 90 Bewerberinnen und Bewerber haben den Tag der Ausbildungschance der Bergischen IHK in der Albert-Einstein-Schule in Remscheid genutzt, um mit potenziellen Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit ihren Partnern hatte die Bergische IHK die Veranstaltung organisiert, um Jugendliche und Unternehmen direkt miteinander zu vernetzen.Knapp 20 Ausbildungsbetriebe und Institutionen aus der Region präsentierten ihre Ausbildungsangebote und informierten über Einstiegsmöglichkeiten. Insgesamt standen mehr als 350 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung.
Die Veranstaltung zeigte erneut, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Unternehmen und Ausbildungsinteressierten ist, um freie Ausbildungsplätze zu besetzen und jungen Menschen konkrete berufliche Perspektiven zu eröffnen. Die Rückmeldungen der Unternehmen fielen durchweg positiv aus. Viele Betriebe berichteten von guten Gesprächen mit interessierten Jugendlichen.
Die Veranstaltung gewinnt insbesondere für den Ausbildungsmarkt in Remscheid zunehmend an Bedeutung. Die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze könnte künftig geringer ausfallen als in den Vorjahren. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig mit den Unternehmen der Region zusammenzubringen und bestehende Chancen auf eine duale Ausbildung konsequent zu nutzen.
Mit dem Tag der Ausbildungschance leistet die Bergische IHK mit ihren Partnern einen Beitrag zur Fachkräftesicherung.
Die Chancen und Grenzen von KI stehen am 15. September zur Debatte. Bereits zum 8. Mal lädt die Bergische Transferrunde ab 14 Uhr zum Bergischen Innovations- und Bildungskongress ein, diesmal in die Bergische IHK nach Wuppertal. Das Motto des diesjährigen Kongresses lautet: „Selbst denken! Oder? Grenzen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen“. Neben interessanten Keynotes zu der Frage, welche unternehmerischen Chancen die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitsalltag bieten, wird auf dem Kongress aber auch der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Arbeit mit KI auf sozialer, ethischer und arbeitspsychologischer Ebene hat.
Drei parallele Workshops befassen sich mit weiteren Aspekten wie den zukünftig benötigten Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Arbeitswelt oder mit der rasanten Schnelligkeit in der Produktentwicklung dank KI. Der Kongress bietet auch ganz analog die Gelegenheit, mit menschlicher Intelligenz eine KI-Strategie aus Lego zu bauen und sich mit den Teilnehmern auszutauschen und untereinander zu vernetzen.
Wann: 15. September 2026, 14 bis 17 Uhr
Wo: in den Räumen der Bergischen IHK,
Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal
Zur Anmeldung und Workshop-Auswahl nutzen Sie den QR-Code oder folgen Sie dem Link:
https://events.bergische.ihk.de/b?p=8bergischerinnovationsundbildungskongress
Zum 1. Juni wurde das volldigitale Carnet ATA (Admission Temporaire / Temporary Admission) eingeführt. Ein Carnet ATA ist ein international anerkanntes Zolldokument, das die vorübergehende Ausfuhr, Einfuhr und Durchfuhr von Waren ohne Zahlung von Zöllen und Steuern ermöglicht. Es kommt insbesondere bei Warenmustern, Messegütern oder Berufsausrüstung zum Einsatz und wird digital bei der zuständigen IHK beantragt. Der Start des volldigitalen Verfahrens erfolgt zunächst in 30 Ländern, darunter die EU-Mitgliedstaaten, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Norwegen. Bis Ende 2027 sollen alle Carnet-Länder angeschlossen sein. Bis dahin erhalten Antragsteller für noch nicht angeschlossene Länder weiterhin ein Papier-Carnet.