Regionalentwicklung - Zukunftsthemen
Seit elf Jahren präsentieren sich die Bergischen Großstädte Wuppertal, Solingen und Remscheid auf der Polis Convention.
Seit der ersten Polis Convention im Jahr 2015 präsentiert sich das Bergische Städtedreieck mit einem gemeinsamen Stand. Auch 2026 nutzten Wuppertal, Solingen und Remscheid die bundesweit führende Messe für Stadt- und Projektentwicklung, um ihre Zukunftsthemen vorzustellen. Der inzwischen elfte gemeinsame Auftritt steht beispielhaft für die enge Zusammenarbeit der drei Städte und ihren Anspruch, regionale Zukunftsthemen gemeinsam voranzubringen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen Projekte, die die Entwicklung der Region in den kommenden Jahren prägen werden. Solingen präsentierte den Change.Campus als neuen Innovations- und Unternehmensstandort. Wuppertal stellte die geplante Hängebrücke zur Bundesgartenschau 2031 vor, die Besucherinnen und Besucher mithilfe einer Virtual-Reality- Anwendung bereits virtuell erleben konnten. Remscheid zeigte die Entwicklung des Gewerbeparks Borner Straße. Ergänzt wurde der gemeinsame Auftritt durch Themen wie Flächen- und Quartiersentwicklung, Digitalisierung sowie resiliente und lebenswerte Städte.
Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, sieht darin einen wichtigen Erfolgsfaktor: „Der gemeinsame Auftritt auf der Polis Convention macht sichtbar, wie eng die Städte im Bergischen Städtedreieck zusammenarbeiten. Gerade bei Zukunftsthemen wie Stadtentwicklung, Digitalisierung und Cybersicherheit entstehen starke Impulse, wenn Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft ihre Kompetenzen bündeln.“ Ein weiterer Schwerpunkt war die NRW-Modellregion Cybersicherheit. Das Projekt präsentierte sich im neuen Ausstellungsbereich „polis tomorrow“, der den Zukunftsfragen urbaner Infrastruktur, Digitalisierung und Transformation gewidmet ist. Ziel der Modellregion ist es, die digitale Sicherheit von Kommunen, Unternehmen und kritischen Infrastrukturen zu stärken, innovative Lösungen zu entwickeln und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft miteinander zu vernetzen. Thomas Lämmer-Gamp, Projektleiter der NRW-Modellregion Cybersicherheit, betont: „Cybersicherheit ist längst ein zentraler Standortfaktor für Kommunen und Unternehmen geworden. Die ,polis tomorrow‘ bietet uns die ideale Plattform, um zu zeigen, wie wir im Bergischen Städtedreieck gemeinsam an digitalen und resilienten Lösungen für die Städte von morgen arbeiten.“ Unter dem Leitthema „Neue Horizonte“ brachte die polis Convention auch 2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Immobilienwirtschaft, Wissenschaft und Planung zusammen. Für das Bergische Städtedreieck war die polis Convention erneut eine wichtige Plattform, um Projekte einem bundesweiten Fachpublikum vorzustellen und mit Investoren, Projektentwicklern sowie kommunalen Akteuren ins Gespräch zu kommen.
Texte: Janina Zogass
Was hat das Bergische Städtedreieck im vergangenen Jahr bewegt? Antworten darauf liefert der neue Jahresrückblick der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSWG).
Auf 88 Seiten fasst die Publikation Projekte, Veranstaltungen und Entwicklungen aus den Bereichen Industrie, Innovation, Cybersicherheit, Hochwasserschutz, Arbeitsmarkt, Kreislaufwirtschaft und Tourismus zusammen. Darüber hinaus gibt sie Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Netzwerke und Initiativen sowie in die Menschen hinter den Projekten.
Der Jahresrückblick dokumentiert damit nicht nur die Aktivitäten der BSWG und ihrer Marken, sondern zeigt auch die Bandbreite der Themen, die das Bergische Städtedreieck im vergangenen Jahr geprägt haben.
Die Publikation steht digital zur Verfügung unter: https://bergische-gesellschaft.de/download/BSWG_Rueckblick_2025_Web.pdf
Das Bergische Städtedreieck gehört zu den erfolgreichsten Regionen Nordrhein-Westfalens im Politikfeld „Forschung und Innovation“ bei der Einwerbung von EFRE-Fördermitteln. Im aktuellen Ranking belegt die Region den zweiten Platz und bestätigt damit ihre starke Position im Wettbewerb der neun NRW-Regionen um europäische Fördergelder.
Die Platzierung ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und regionalen Institutionen. Förderprogramme wie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) schaffen wichtige Spielräume für Investitionen in Infrastruktur, Innovation, Digitalisierung und Transformation. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung für die zukünftige Entwicklung von Regionen.
Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, ordnet das Ergebnis ein: „Fördermittel fallen nicht vom Himmel. Sie sind das Ergebnis guter Projekte, belastbarer Partnerschaften und einer Region, die gelernt hat, gemeinsam zu handeln.“ Der zweite Platz im EFRE-Ranking im Politikfeld „Forschung und Innovation“ zeige, dass das Bergische Städtedreieck genau das kann, so Vogelskamp weiter.
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt Investitionen in Innovation, Digitalisierung, Klimaschutz und wirtschaftliche Transformation. Die Fördermittel gelten als wichtiger Baustein, um Zukunftsprojekte in den Regionen umzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.
Die Fördermittel gelten als wichtiger Baustein, um Zukunftsprojekte in den Regionen umzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.