Coworking - Büroräume mit Industrieflair
Bei New Forge Coworking in Solingen kommen Unternehmen, Freelancer und kreative Köpfe zum Arbeiten zusammen. Geschäftsführer Sascha Novakovic und sein Team schaffen moderne Arbeitsplätze für Menschen verschiedener Branchen.
An der Prinzenstraße 2a in Solingen-Ohligs kommen Unternehmen, Selbstständige und Kreative zusammen: Bei New Forge Coworking finden sie nicht nur den passenden Arbeitsplatz, sondern begegnen teils auch Menschen aus unterschiedlichsten Branchen. Rund 60 Unternehmen haben New Forge Coworking mittlerweile zu ihrem beruflichen Zuhause gemacht, insgesamt sind hier fast 400 Coworker angemeldet. Sie arbeiten und netzwerken entweder täglich oder zumindest regelmäßig in den Büros. Der Gebäudekomplex hat eine lange Geschichte: Er wurde zwischen 1913 und 1924 erbaut und diente der Konsumgenossenschaft „Solidarität“ als Hauptsitz. Mittlerweile steht das Ensemble unter Denkmalschutz und wurde 2019 von Mirko Novakovic gekauft und saniert. Hier fand der Unternehmer und Investor nicht nur einen Ort mit Industriecharme, sondern auch das ideale Gebäude für moderne Arbeitsplätze. Im August 2022 öffnete der Coworking Space seine Türen, im April 2024 übernahm New Forge Coworking das Ruder. Das Konzept entwickelt sich seitdem weiter und wird von Unternehmen und Freelancern sehr gut angenommen.
Das New Forge Coworking bietet vom Einzelbüro bis zu Räumen für Zweier-, Vierer- und Sechser-Teams eine große Bandbreite an Arbeitsplätzen. Wer die Atmosphäre eines Großraumbüros mag und mit anderen Coworkern Seite an Seite arbeiten möchte, ist im Open Space gut aufgehoben. „Unser Open Space ist unter Gründern und Freelancern sehr gefragt, macht aber eher einen kleinen Teil unseres Angebots aus“, sagt Sascha Novakovic, der neben seinem Bruder Mirko als Geschäftsführer von New Forge Coworking mit im Boot sitzt. Er hält alle Fäden zusammen und wird von einem sechsköpfigen Team unterstützt. „Wir sind sehr zufrieden. Unsere Räume sind derzeit zu 90 Prozent ausgelastet“, erzählt Sascha Novakovic.
Das liegt nicht nur an den Büros, die mit dem Industriecharme der alten Immobilie punkten, sondern auch am All-inclusive-Paket. „Unsere Mieterinnen und Mieter können unsere Adresse in Solingen-Ohligs als ihre Geschäftsadresse nutzen, rund um die Uhr und an jedem Tag in ihrem Büro arbeiten und erhalten einen eigenen abschließbaren Briefkasten, in dem vom Empfang angenommene Briefe und Pakete sicher verwahrt werden“, zählt Sascha Novakovic einige inklusive Benefits auf. Highlight ist das hauseigene Fitnessstudio, das ebenfalls kostenlos zur Verfügung steht – mit Kraft- und Kardiogeräten, einem Kursraum, der Möglichkeit, einen Personal-Trainer zu buchen, und Umkleidekabinen mit Duschen. Neben dem Service schätzen die Unternehmen und Coworker die Flexibilität, die ihnen New Forge Coworking ermöglicht. „Wir bieten sehr flexible Verträge mit einer Kündigungszeit von drei Monaten an“, sagt Sascha Novakovic. Es sei kein Problem, in ein kleineres oder größeres Büro zu wechseln, wenn sich an der Gruppengröße etwas ändern sollte. Noch flexibler ist die Buchung eines Arbeitsplatzes im Open Space. Hier können Interessierte zwischen zwei Modellen wählen: Dem „Flex Desk“ ohne festen Schreibtisch, dafür aber tageweise buchbar, und dem „Fix Desk“ mit festem Arbeitsplatz. Neben Büros und Open Space bietet New Forge zudem vier Meetingräume für zwei bis 25 Personen – ideal für Tagungen, Workshops, Coachings oder ganztägige Konferenzen.
Die Meetingräume sind auf Wunsch mit Catering buchbar, das aus dem hauseigenen Restaurant Maku stammt. Dieses ist auch Partner bei Feiern, die das Team von Novakovic ebenfalls organisiert. „Unsere Eventflächen bieten Platz für bis zu 200 Personen. Wir kümmern uns um alles, was ein gutes Event ausmacht.“ Für die Zukunft hat Sascha Novakovic klare Ziele: „Wir wollen als Business-Standort wahrgenommen werden und den Menschen in Solingen zeigen: Hier geht es aufwärts.“
Text: Justine Holzwarth